Netzwerk Kinderrechte Österreich fordert Kinderkosten-Erhebung

Ohne empirischen Grundlagen wird Problem der Kinderarmut über die Jahrzehnte verschleppt

Vor über 50 Jahren hat die letzte Erhebung von Kinderkosten stattgefunden. Vor 20 Jahren haben wir in unserem Bericht an den UNO-Kinderrechtsausschuss über die Kinder- und Jugendrechte in Österreich bereits Kinderarmut als ein gravierendes Problem dargestellt. Wenn jetzt nicht endlich sachorientierte Politik auf empirischen Grundlagen erfolgt, werden wir Österreichs Kinderrechtsbaustellen weiter über Jahrzehnte verschleppen.
Elisabeth Schaffelhofer-Garcia Marquez, Netzwerk Kinderrechte

Wien (OTS) - Gemeinsam mit mehr als 80 Organisationen fordert das Netzwerk Kinderrechte Österreich von der künftigen Regierung eine Kinderkostenstudie, in der die finanzielle Lage von Familien neu berechnet wird.

"Vor über 50 Jahren hat die letzte Erhebung von Kinderkosten stattgefunden. Vor 20 Jahren haben wir in unserem Bericht an den UNO-Kinderrechtsausschuss über die Kinder- und Jugendrechte in Österreich bereits Kinderarmut als ein gravierendes Problem dargestellt. Wenn jetzt nicht endlich sachorientierte Politik auf empirischen Grundlagen erfolgt, werden wir Österreichs Kinderrechtsbaustellen weiter über Jahrzehnte verschleppen."

Das Netzwerk Kinderrechte Österreich hat gerade eben zum Internationalen Tag der Kinderrechte am 20. November 2017 allen 183 Nationalratsabgeordneten Leuchtstifte geschenkt, um „Kinderrechte in ihrer politischen Arbeit hervorzuheben“. Eine Kinderkostenstudie zum ehestmöglichen Zeitpunkt durchzuführen, wäre eine erste Nagelprobe, wie ernst es politische EntscheidungsträgerInnen mit Kinder- und Jugendrechten meinen.

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Elisabeth Schaffelhofer-Garcia Marquez
Mobil: 0676/88011-1016
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