TÜV Rheinland: Bei Lichterketten auf richtige Anwendung und defekte Lampen achten. Deko für innen nie im Freien verwenden.

Elektrische Sicherheit und Hitzeentwicklung

Köln (OTS) - Fertig produzierter Audiobeitrag mit O-Tönen (1:53 min.)

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Weihnachtszeit - Lichterzeit. Viele Vorgärten und Fenster sind schon mit Lichterketten geschmückt oder werden noch leuchtend dekoriert. Spätestens am Weihnachtsbaum geht einem bei dieser bunten Lichterpracht das Herz auf. Aber Achtung bei alten Lichterketten: Hier besteht das Risiko eines Brandes oder Stromschlags, sagen die Experten von TÜV Rheinland.

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Gesang: Alle Jahre wieder

Zu Weihnachten werden Gärten, Fenster und Balkone gern mit Lichterketten geschmückt. An den betagteren Modellen sind schon so manche Lämpchen erloschen. Messungen belegen, dass dadurch das Brandrisiko steigt, sagt TÜV Rheinland-Sprecher Rainer Weiskirchen.

O-Ton Rainer Weiskirchen; Länge 0.18 Min.

"Wenn einzelne Glühbirnchen ausfallen, dann leuchten die anderen umso heller und werden auch heißer. Wir messen hier schon mal über 200 Grad und bei 175 Grad fängt Zeitungspapier das Brennen an. Dann weiß ich, dass hier eine echte Gefahr am Christbaum ist oder in der Deko irgendwo lauert."

Ratsam ist: die alten Lichterketten in Augenschein zu nehmen, und erst danach an die Steckdose anzuschließen. Denn brüchige Isolierungen begünstigen eher Stromschläge anstatt sie zu verhindern. Ähnlich gefährlich ist es, wenn die für Innenräume gedachte Leuchtdeko im Freien verwendet wird, erklärt Weiskirchen.

O-Ton Rainer Weiskirchen; Länge 0.15 Min.

"Meistens haben sie so Flachstecker, die für den Außengebrauch gänzlich ungeeignet sind. Hier kann sich Schnee ablagern. Wenn der Schnee dann schmilzt, kann eine Verbindung zu den Strom führenden Teilen entstehen und das bedeutet akute Stromschlaggefahr, wenn ich dahin lange."

Die elektrische Sicherheit und die Erwärmung sind wesentliche Kriterien der Produktprüfung von Lichterketten bei TÜV Rheinland. LED-Lichterketten werden hingegen kaum noch heiß und verbrauchen deutlich weniger Strom. Bei LEDs kann dafür die Farbe des Lichts kritisch sein, erklärt Laborleiter Gerhard Richter.

O-Ton Gerhard Richter; Länge 0.09 Min.

"Da prüft man die Blaulicht-Gefährdung oder die fotobiologische Sicherheit, dass keine Gefährdung für den Benutzer entsteht. Durch das Blaulicht kann der Benutzer bei längerem Hinschauen erblinden."

LED-Leuchtschmuck ist zwar teurer, aber langlebiger und auch Stromschläge muss niemand fürchten. Ob herkömmliche oder LED-Lichterketten - Rainer Weiskirchen empfiehlt beim Kauf generell auf das GS-Zeichen für "geprüfte Sicherheit" zu achten.

O-Ton Rainer Weiskirchen; Länge 0.03 Min.

"Dann weiß ich, ich habe ein sicheres und geprüftes Produkt."

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