Echt haarig: Was Sie über Ihren natürlichen Kopfschmuck wissen sollten

Baierbrunn (OTS) - Anmoderationsvorschlag: Ob blond, ob rot, ob braun: Haare sind ein toller natürlicher Kopfschmuck. Was aber tun, wenn die Mähne auf dem Kopf sich langsam lichtet? Mit dieser Frage hat sich meine Kollegin Petra Terdenge beschäftigt:

Sprecherin: Zugegeben: Es gibt wichtigere Dinge als Haare. Gesundheit zum Beispiel. Aber trotzdem, wenn man morgens Haare auf dem Kopfkissen findet oder in der Dusche, macht man sich Gedanken. Und zwar vor allem Frauen, sagt Julia Rudorf von der "Apotheken Umschau":

O-Ton Julia Rudorf: 20 sec.

"Beim Thema Haarausfall denken viele zunächst an die Männer und die sich lichtenden Haare. Allerdings zeigen die Zahlen, dass auch viele Frauen betroffen sind und es zeigt sich auch, dass die besonders darunter leiden. Das hängt vor allem damit zusammen: Frauen mit lichtem schütterem Haar - das ist eigentlich in unserer Gesellschaft nicht vorgesehen, das ist ein großes Tabuthema immer noch."

Sprecherin: Bis zu 80 Haare fallen uns jeden Tag aus, das ist völlig normal. Unsere Haare haben einen Wachstums-Zyklus, der nach drei bis sechs Jahren wieder von vorne beginnt:

O-Ton Julia Rudorf: 10 sec.

"Die Versorgung wird peu à peu gekappt. Irgendwann fällt das Haar dann aus und es schiebt sich wieder ein neues von unten aus dem Haarwerk hinaus."

Sprecherin: Wir müssen uns also nicht grämen, wenn wir einige Haare verlieren. Bei stärkerem Haarausfall kann es viele Ursachen geben, die teilweise gut behandelbar sind. Wichtig ist in diesem Fall die ärztliche Beratung:

O-Ton Julia Rudorf: 25 sec.

"Man sollte sich jetzt nicht einfach in blinder Panik irgendwelche Nahrungsergänzungsmittel besorgen und die dann über lange Zeit nehmen, sondern auf die Beratung durch die Experten setzen. Denn gerade beim erblich bedingten Haarausfall ist es so: Es gibt nicht viele Wirkstoffe und da ist es sehr wichtig, sich zu überlegen 'Ist diese Variante der Therapie eine für mich?'."

Abmoderationsvorschlag:

Am besten geht man bei Problemen mit dem Haar zum Spezialisten, schreibt die "Apotheken Umschau". Das kann ein Hautarzt sein, aber auch eine spezielle Haar-Sprechstunde, die es oft an Uni-Kliniken gibt.

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