Grüne NÖ schlagen Alarm: HBC-Verseuchtes Heu darf nicht an geheimen Ort nach Niederösterreich gebracht werden

Klubobfrau Helga Krismer fordert: „Keine Ablagerung ohne vorherige Prüfung der Folgen!“

St. Pölten (OTS) - 2014 platzte im Kärntner Görschitztal der Hexachlorbenzol-Skandal (HBC). Erst nach Monaten wurde bekannt, dass in landwirtschaftlichen Betrieben Belastungen von Milch und Futtermitteln (Gras und Heu) mit HCB ermittelt wurden. Es folgte Kontrollen, Blutproben und der Abtransport. Nun berichtet der Kurier und Österreich, dass das Görschitztal bald HBC-Gift-Heu frei sein wird. 12.000 dort noch gelagerten Heuballen müssen in den kommenden Wochen abgeholt und entsorgt werden. Ein Teil dieser 12.000 Ballen soll in Niederösterreich kompostiert werden. Allerdings hüllt man sich hinsichtlich einer genauen Ortsangabe in Schweigen. Für die grüne Landeschefin und Klubobfrau ein unhaltbarer Zustand. „Uns allen ist dieser Umweltskandal noch bestens in Erinnerung. Die gesundheitlichen Folgen für die Konsumentinnen und Konsumenten sind bis heute nicht geklärt. Daher ist es völlig inakzeptabel die Bevölkerung über die Lagerstätte im Unklaren zu lassen!“ Helga Krismer fordert vom zuständigen LR Dr. Stephan Pernkopf Transparenz und Information. „Bevor wir die Folgen für die Bevölkerung nicht kennen, darf es für diese Umweltgift keinen Platz in Niederösterreich geben.“

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