LR Gerhard Köfer: Holubs 470.000 Euro teurer Stimmenkauf-Versuch muss verhindert werden!

Günstiges "Kärnten Ticket" soll ausgerechnet im Wahlkampf getestet werden

Klagenfurt (OTS) - Fassungslos zeigt sich Team Kärnten-Landesrat Gerhard Köfer darüber, dass in der Regierungssitzung am Dienstag geplant sei, einen 470.000 Euro teuren Stimmenkauf-Versuch von Grün-Landesrat Rolf Holub zu beschließen: „Konkret soll wenige Monate vor der Landtagswahl im März 2018 ein sogenanntes Kärnten Ticket getestet werden. Konkret handelt es sich dabei um eine vier Monate andauernde Pilotphase für ein extrem billiges kärntenweites Ticket für den Öffentlichen Verkehr. Der Geltungszeitraum des eingeführten Tickets ist vom 11. Dezember 2017 bis zum 9. April 2018 festgesetzt. Für Holub ideal passend mitten im Wahlkampf. Der letzte geplante Verkaufstag liegt mit dem 10. März 2018 ausgerechnet wenige Tage nach dem Wahltag. Das alles zeigt, dass es sich dabei um ein reines Wahlkampfmanöver handelt. Nach der Wahl gibt es das Ticket nicht mehr!“ 

Köfer bezeichnet den diesbezüglichen Regierungsakt als „einen der größten Skandale der letzten Jahre. Alleine die Gesamtkosten der Testphase betragen für das Land unglaubliche 470.000 Euro.“ Der Team Kärnten-Obmann fordert seine Regierungskollegen von SPÖ, ÖVP und FPÖ auf, diesem sündteuren Stimmenkauf-Versuch von Rolf Holub und den Grünen nicht zuzustimmen: „Sollten diese Parteien trotzdem mitspielen und das Projekt durchwinken, sind vielleicht parteipolitische Gegengeschäfte im Spiel“, mutmaßt Köfer. 

Darüber hinaus verlangt Köfer volle Aufklärung darüber, welche Marketingmaßnahmen rund um dieses Ticket geplant sind: „Wie wir wissen, sind die Grünen Parteikassen alles andere als gut gefüllt. Es muss jedenfalls verhindert werden, dass Holub und seine Partei über die eigenen Referate teuren Wahlkampf betreiben.“ 

Was Köfer abschließend sauer aufstößt: „Diese Maßnahme wird, wenn überhaupt, erst am 5. Dezember beschlossen und am 11. Dezember sollen die Tickets bereits verkauft werden. Es ist irre, wie schnell das Land mit der Umsetzung dieses Projektes ist, obwohl es noch gar kein Grünlicht dafür gibt. Von so schnellen Verfahren dürfen zahlreiche Unternehmer in Kärnten nicht einmal träumen.“

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