Sozialistische Jugend Wien formuliert 10 Forderungen an den neuen SPÖ Wien Parteivorsitzenden

Wien (OTS) - Die Sozialistische Jugend Wien lädt die Kandidaten für den Parteivorsitz der SPÖ Wien zu ihrer heutigen Landeskonferenz ein, wo diese im Rahmen einer moderierten Diskussion ihre Inhalte und Standpunkte präsentieren sollen. Die Fragen orientieren sich an 10 Themenbereichen, die die SJ Wien im Vorfeld ausgearbeitet hat. Im Mittelpunkt sollen dabei die politische Gestaltung der Stadt Wien, sowie die Öffnung und Demokratisierung der Parteistrukturen der Wiener Sozialdemokratie stehen.


„Heute haben wir die Möglichkeit, mit den Kandidaten zu diskutieren, denn unsere Entscheidung am Landesparteitag im Jänner soll auf Grundlage der präsentierten inhaltlichen Positionen und nicht einer inhaltlosen Inszenierung in den Medien getroffen werden.“, so die Vorsitzende der Sozialistischen Jugend Wien, Fiona Herzog. „Wir halten nichts von den inhaltsfremden Heilsbringer-Inszenierungen, die in den vergangenen Wochen des Öfteren bedient wurden. Die Diskussion muss sich endlich auf politische Fragen konzentrieren. Bei uns sollen beide Kandidaten ihre Visionen und Pläne daher in einer fairen Debatte präsentieren und sie einer inhaltlichen Prüfung durch unsere Mitglieder unterziehen. “

Nach den Nationalratswahlen und dem klaren Sieg von ÖVP und FPÖ muss sich die Sozialdemokratie neu orientieren. Besonders relevant werden dabei Themen wie Integration, Sozialpolitik und Wohnbaupolitik sein. „Die SPÖ muss sicherstellen, dass Wien weiterhin ein Bollwerk gegen Rechts bleibt. Es dürfen keine Neiddebatten mehr geführt werden, wie das etwa bei der Mindestsicherung passiert.“, fordert Herzog.

Innerhalb der 10 Forderungspunkte wird auch ein starker Fokus auf die Demokratisierung der Partei gelegt. Neben der Ausweitung des bisher kurzen eintägigen Parteitages auf eine zweitägige Diskussion wird auch die Direktwahl des Parteivorsitzenden durch alle Mitglieder gefordert.
„Die Sozialdemokratie muss wieder wachsen, um die Angriffe unter der kommenden Bundesregierung abwehren zu können. Sie muss wieder dem Anspruch gerecht werden, die gestaltende Kraft in Österreich zu sein. Dafür muss sie ihre Strukturen so verändern, dass sich alle Menschen in die Prozesse und Debatten innerhalb der Partei einbringen können. “, schließt Herzog.

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