„kulturMontag“ am 4. Dezember: Zukunft der Kulturpolitik, Krimi-Boom und Ötzi-Film

Nach der „Promi-Millionenshow“ um 23.10 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Der von Martin Traxl präsentierte „kulturMontag“ am 4. Dezember 2017 befasst sich zunächst mit der Zukunft der österreichischen Kulturpolitik und lässt dazu Künstler und Intellektuelle zu Wort kommen. Weitere Themen sind u. a. der Boom von Krimis und Thrillern jeglicher Art, der sich im Buchhandel ebenso bemerkbar macht wie in Film und Fernsehen. Dazu ist Krimiautor Manfred Rebhandl zu Gast im Studio. Im Kino startet demnächst das Steinzeit-Movie „Der Mann aus dem Eis“, das den Ötzi-Mythos wieder aufleben lässt. Der deutsche Schauspieler Jürgen Vogel begibt sich darin auf eine Odyssee durch die Berge und kämpft dabei nicht nur gegen gnadenlose Naturgewalten.
Das Kulturmagazin startet, bedingt durch „Die Promi-Millionenshow“ zugunsten „Licht ins Dunkel“, um 23.10 Uhr in ORF 2.

Quo vadis Kulturnation? Über die kulturpolitischen Aufgaben des Staates

Die Koalitionsverhandlungen laufen auf Hochtouren, schon in Kürze soll die neue österreichische Regierung feststehen. Welche Richtung wird sie in der Kulturpolitik einschlagen? Neben der Besetzung von Direktorenposten und der Kontrollfunktion etwa bei Bundestheatern und -museen zählt zu den kulturpolitischen Aufgaben des Staates auch die Gewährleistung einer vielfältigen, unabhängigen Kulturszene. Wie kann diese abgesichert werden? Welche Reformen sind dringend notwendig? Was soll bleiben, wie es ist? Inwiefern kann und muss Kultur zu den großen gesellschaftspolitischen Themen der Zukunft, wie zum Beispiel zu Integration oder Digitalisierung, beitragen? Und: Wie sehen Österreichs Künstler/innen und Kulturschaffende die Zukunft der Kulturnation? Der „kulturMontag“ hat Persönlichkeiten wie Konrad Paul Liessmann, Peter Weibel oder Erwin Wurm um ihre Einschätzungen gebeten.

Lust auf Mord und Totschlag – Der Krimi boomt! Manfred Rebhandl live im Studio

Inmitten von Krisen, Kriegen und politischen Kapriolen herrscht im Kino, in den Buchhandlungen und im TV das große Morden. Vom hohen Norden bis in die südlichen Niederungen – der Krimi-Boom scheint ungebrochen. So hat der norwegische Thriller-König Jo Nesbø wieder einen neuen Fall für seinen Osloer Ermittler Harry Hole geschrieben, der sich im bereits elften Band der millionenfach verkauften Romanreihe mit dem Titel „Durst“ wieder auf Mörderjagd begibt. In seinen Büchern, die weit über das Krimigenre hinausgehen, entwirft er ein abgründiges Porträt des norwegischen Alltags.
Als König des Trash-Krimis gilt der in Wien lebende Oberösterreicher Manfred Rebhandl, dessen schräge Schnüffler nicht weniger kultig sind: In seinen Romanen über „Rock Rockenschaub“, der am Wiener Brunnenmarkt sein Unwesen treibt, oder die schlagfertige Inspektorin „Kitty Muhr“, die raucht, trinkt und flucht, dass es dem Leser die Schamesröte ins Gesicht treibt, geht es ordentlich rund. Im neuen Muhr-Fall „Heiß ist die Liebe, kalt ist der Tod“ scheut die Heldin kein Klischee und ist dem Mörder eines gefeierten Filmregisseurs dicht auf den Fersen. Manfred Rebhandl ist live zu Gast im Studio.

Ötzi auf der Leinwand – Jürgen Vogel im Steinzeit–Thriller „Der Mann aus dem Eis“

Eine verschrumpelte Leiche im Eis, der man den Namen Ötzi gab, sorgte 1991 für eine Weltsensation. Für Forscher eine spannende Herausforderung, zu rekonstruieren, wie der Mann vor rund 5.300 Jahren lebte und wie er zu Tode kam. War es denn Mord? Spätestens, wenn Jürgen Vogel im neuen Kinodrama „Der Mann aus dem Eis“ in Fellfetzen durch das gottverlassene Schnalstal hetzt, wird der Ötzi-Mythos wieder angeheizt. Der in Südtirol gedrehte Film von Regisseur Felix Randau, der demnächst in den heimischen Kinos anläuft, ist ein Survival-Drama in einer rauen Welt, eine Story über Familie, Riten, Liebe, Rache und den vielleicht ältesten bekannten Mord der Geschichte. Vor allem ist es eine fantastisch umgesetzte, aufwendig mit Forschern erarbeitete Rekonstruktion dessen, was gewesen sein könnte.

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