APA-DeFacto-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?

Wöchentlich im Politik-Channel von APA-OTS: die Top 20 der österreichischen Politikerinnen und Politiker – Kurz, Strache und Kern aktuell vorne.

Wien (OTS) - Ab sofort ist das aktuelle wöchentliche Präsenzranking heimischer Politikerinnen und Politiker auf http://www.ots.at/politikerranking kostenlos abrufbar. APA-DeFacto erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten zeigen, wer die mediale Bühne von 24.11.2017 bis 30.11.2017 am stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte.

Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete vergangene Woche Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP). Kurz befindet sich aktuell in Koalitionsverhandlungen mit der FPÖ. Am Dienstag präsentierte er – gemeinsam mit FPÖ-Parteiobmann Heinz-Christian Strache das schwarz-blaue Bildungskapitel. Laut Kurz sind im Bildungsbereich Investitionen geplant – in welcher Höhe blieb aber offen. Geeinigt haben sich ÖVP und FPÖ unter anderem, Sozial- und Transferleistungen zu kürzen, sollten Eltern nicht aktiv an der Schulkarriere ihrer Kinder mitwirken. Darüber hinaus ist die Einführung einer Bildungspflicht geplant, die sich am Erreichen von „Kernkompetenzen“ in den Bereichen Lesen, Schreiben, Rechnen und soziale Kompetenz orientiert. Ebenso soll es künftig ein zweites verpflichtendes Kindergartenjahr geben, wenn sich bei einem Test herausstellt, dass das für das jeweilige Kind nötig ist. Zudem sollen Ziffernnoten auch in den ersten Volksschulklassen wieder verpflichtend werden.

Dissens existiert zwischen den Verhandlern aktuell noch in Bezug auf den Ausbau der direkten Demokratie, wie Gernot Blümel, Wiener Landesparteiobmann der ÖVP, am Donnerstag verlauten ließ. „Einen gänzlichen Systemwechsel herbeizuführen, das kann nicht von heute auf morgen gehen“, so Blümel.

Als Neueinsteiger der Woche positionierte sich der interimistisch amtierende Salzburger Bürgermeister Harald Preuner (ÖVP) auf Platz fünf im Ranking. Nachdem der langjährige Bürgermeister Heinz Schaden (SPÖ) aufgrund einer nicht-rechtskräftigen Verurteilung wegen Beihilfe zur Untreue im Salzburger Finanzskandal im September sein Amt zurückgelegt hatte, übernahm Preuner die Geschäfte. Am vergangenen Sonntag waren die Salzburger nun offiziell zur Bürgermeisterwahl aufgerufen. Preuner erreichte mit 35 Prozent Platz 1 und wird nun am 10. Dezember gegen den SPÖ-Gemeinderatsklubobmann Bernhard Auinger in einer Stichwahl antreten. Das Bürgermeisteramt wird der Wahlsieger allerdings nur für 15 Monate innehaben: Bereits im Frühjahr 2019 steht die nächste reguläre Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl in Salzburg an.

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