• 28.11.2017, 14:30:59
  • /
  • OTS0178

LH Wallner: Zusätzliche Impulse für die E-Mobilität

Land Vorarlberg investiert in den flächendeckenden Ausbau der Ladeinfrastruktur

Utl.: Land Vorarlberg investiert in den flächendeckenden Ausbau der
Ladeinfrastruktur =

Bregenz (OTS) - (VLK) – Mit neuen Förderprogrammen setzt das Land
Vorarlberg weitere Impulse für die Elektromobilität, berichteten
Landeshauptmann Markus Wallner, Landesrat Johannes Rauch und
Landesrat Erich Schwärzler im Pressefoyer am Dienstag, 28. November.
Ziel ist der flächendeckende Ausbau der E-Ladeinfrastruktur. Bis 2020
soll es in jeder Vorarlberger Gemeinde mindestens eine öffentlich
zugängliche E-Ladestation geben. Das Land stellt dafür in den Jahren
2018/2019 fast eine halbe Million Euro bereit.
Derzeit hat etwa ein Drittel der Vorarlberger Gemeinden noch keine
öffentliche E-Ladestelle. Als Anreiz zur Errichtung einer solchen
gibt es ab 1. Jänner 2018 einen Investitionszuschuss von bis 7.000
Euro. Die zweite Förderaktion gilt Wohnhäusern. Insbesondere bei
schon bestehenden Mehrfamilienhäusern ist der Aufbau einer
Ladeinfrastruktur für E-Pkw und E-Bikes mit erheblichem Aufwand
verbunden. Deshalb wird dort die Nachrüstung mit bis zu 3.500 Euro
pro Wohnanlage und zusätzlich mit bis zu 300 Euro pro Stellplatz
gefördert.

Derzeit sind in Vorarlberg rund 1.100 Elektroautos unterwegs. Im
ganzen Land gibt es knapp über 400 Ladestationen. Der Anteil
elektrisch betriebener Fahrzeuge an den Neuzulassungen beträgt gut
zwei Prozent. "Damit liegen wir österreichweit an der Spitze - diesen
Vorsprung wollen wir weiter ausbauen ", betonte Landeshauptmann
Wallner. Das ehrgeizige Ziel der Vorarlberger
Elektromobilitätsstrategie lautet, bis 2020 an die 10.000 E-Autos auf
die Straße zu bringen. Das sei möglich, wenn auch die
Weiterentwicklung der Batterien und damit der Reichweite
voranschreiten und die Preise für Elektroautos fallen, erläuterte
Landesrat Schwärzler.

Mit dem Ausbau der Ladeinfrastruktur wolle man jedenfalls den
Fehler Norwegens nicht nachmachen, sagte Landesrat Rauch: "Dort ist
das Angebot an E-Fahrzeugen sehr groß und wächst weiter, aber dafür
gibt es zu wenig Ladestationen." Rauch verwies zudem auf ein Angebot
für Arbeitgeber, die ihren Mitarbeitenden "Job-Räder" zur Verfügung
stellen wollen. Diese können unter dem Motto "Probier amol" ein
Testpaket mit verschiedenen E-Bike-Modellen ausprobieren.
Interessierte Betriebe und auch öffentliche Arbeitgeber können das
E-Bike Testpaket sowie vertiefende Infos zu den Job-Rad-Aktionen ab
sofort beim Energieinstitut Vorarlberg anfordern: Telefon
05572/31202-50, E-Mail [email protected].

illwerke vkw-Vorstand Helmut Mennel hob die Aufgeschlossenheit und
das große Interesse der Vorarlbergerinnen und Vorarlberger am Thema
Elektromobilität hervor. Rund 1.000 Personden sind heuer in die VKW
Mobilitätszentrale gekommen, um sich zu informieren oder Probefahrten
zu machen. Die Angebote des Energieunternehmens sind immer mehr
nachgefragt. Neu ist eine Förderung der Installation einer Wallbox in
Höhe von 200 Euro für private VKW-Ökostromkunden. Und 2018 sollen
zudem zehn öffentliche Schnellladestationen neu errichtet werden.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NVL

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel