Schülerunion Wien startet „Politik Hautnah“ Kampagne zu Politischer Bildung im Unterricht

Die Schülerorganisation fordert im Zuge ihrer Kampagne die Einführung des Pflichtfaches „Politische Bildung“ ab der 7. Schulstufe.

Wien (OTS) - Seit mehreren Jahren wird Politische Bildung von Schülerinnen und Schülern gefordert. Da die Politik bisher untätig blieb, fühlen wir uns dazu verpflichtet diesem Anliegen nachzugehen und selbst Initiative zu ergreifen“, sagt Rafi Rahman, Landesobmann der Schülerunion Wien zum Startschuss der Kampagne. „Im Zuge unserer Kampagne bringen wir mithilfe von sogenannten Aktionstagen Politische Bildung an die Schulen. Ausgebildete Trainerinnen und Trainer erklären einen Tag lang verschiedene politische Systeme, erarbeiten zusammen mit den Schülerinnen und Schülern die Parteiprogramme und vermitteln eine kritische Auseinandersetzung mit Berichterstattungen über Parteien. Durch Stände auf den Straßen und einer Petition möchten wir alle Wienerinnen und Wiener in unsere Kampagne einbinden. Wir, als Schülerunion Wien, werden unsere Kampagne an die Schulen, in die Politik und an die Bevölkerung tragen und uns so dafür einsetzen, dass jede Schülerin und jeder Schüler Politik hautnah erleben kann.“

Auch Bundesschulsprecher Harald Zierfuß äußert sich positiv gegenüber der Kampagne: „In Österreich ist jede Staatsbürgerin und jeder Staatsbürger ab dem 16. Lebensjahr wahlberechtigt. Der Schulabschluss sollte aus diesem Grund mit einem politischen Grundverständnis verbunden sein. Politische Bildung als Pflichtfach einzuführen, wäre eine wichtige Maßnahme um Schülerinnen und Schülern schon frühzeitig im Rahmen des Unterrichts unter anderem politische Prozesse und Staats- und Rechtssysteme näherzubringen. Ich werde diese Kampagne auf jeden Fall unterstützen und hoffe, dass es mir viele gleichtun.“

Bundesobmann der Schülerunion Österreich, Sebastian Ratz, schließt sich dem Bundesschulsprecher an: „Gerade in Zeiten von Blogs, Facebook-Seiten und Fake News, ist es wichtiger denn je ein fundiertes Wissen über die österreichische Gesetzgebung und der österreichischen Politlandschaft zu haben. Dadurch, dass die Politik bisher unserer Forderung nach einem eigenständigen Pflichtfach Politische Bildung nicht nachgekommen ist, wollen wir mit dieser Kampagne die Gelegenheit nutzen und das Thema in den Mittelpunkt rücken.“

Die Schülerunion Wien ist die größte Schülerorganisation in Wien. Zu den Hauptzielen zählen die Vertretung der Interessen der Schülerinnen und Schüler Wiens auf schulpartnerschaftlicher und politischer Ebene und Hilfestellung und Serviceleistung für Schülervertreterinnen und Schülervertreter, damit sie ihr Amt in ihrer Schule bestmöglich erfüllen können. Auf die Hauptziele aufbauend stehen wir für Aktion, Service und Vertretung. Dieses Jahr stellt die Schülerunion Wien 23 von 24 Mandaten in der Landesschülervertretung.

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