ÖH fordert ein Ende der Symptombekämpfung

Es braucht endlich nachhaltige Lösungen in der Hochschulpolitik

Wien (OTS) - Die Österreichische Hochschüler_innenschaft (ÖH) hat heute im Rahmen einer Pressekonferenz klare Forderungen an die Österreichische Universitätenkonferenz (uniko) und die zukünftige Bundesregierung formuliert. Gerade im Bereich der Verantwortung der Universitäten, in Zusammenhang mit sozialen Aspekten aber auch beim Studienrecht selbst gibt es akuten Handlungsbedarf.

Johanna Zechmeister, Hannah Lutz und Marita Gasteiger vom Vorsitzteam der ÖH-Bundesvertretung nehmen uniko und Regierung stark in die Pflicht. „Wir haben immer wieder konkrete Lösungen vorgelegt. Neben der dringend benötigten Ausfinanzierung des Hochschulsektors braucht es endlich auch eine Verbesserung der Qualitätssicherung vor Ort”, meint Zechmeister. „Es liegt in der Verantwortung der Universitäten selbst, hier höhere Standards anzulegen und diese auch umzusetzen.” Doch nicht nur die Universitäten selbst stehen unter Zugzwang. „Gerade in Bezug auf den § 92 des Universitätsgesetzes braucht es endlich eine zufriedenstellende Lösung”, fordert Gasteiger die Regierung zur Tat auf. „Dass ausgerechnet berufstätige Studierende nicht mehr vom Studienbeitrag befreit werden sollen, ist eine Farce.” Im sozialen Bereich muss generell mehr getan werden, betont auch Lutz: „Wir stehen nach wie vor der Tatsache gegenüber, dass die Studienbeihilfe nicht automatisch indexiert ist. Außerdem braucht es dringend eine Erhöhung der Altersgrenze bei der Familienbeihilfe und einen weitflächigen Ausbau des Stipendiensystems.”

Die ÖH hat über viele Jahre hinweg konkrete Verbesserungsvorschläge vorgelegt und diese auch an den Verhandlungstisch gebracht. Die ÖH lädt sowohl die uniko als auch die Regierung dazu ein, sich mit uns an einen Tisch zu setzen und gemeinsam über die Möglichkeiten zu diskutieren. „Die Herausforderungen des österreichischen Hochschulraums können wir nur gemeinsam lösen”, so das Vorsitzteam abschließend.

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