VSStÖ ad uniko: Studierende fördern, statt unter Druck setzen!

Wien (OTS) - Gestern sprach sich die Universitätskonferenz (uniko), unter dem Vorsitz von Oliver Vitouch, für eine Verschärfung des Studienrechts aus. Sogenannte „Bummelstudent_innen“ sollen so unter Druck gesetzt werden. Unter anderem wird vorgeschlagen die Anzahl der möglichen Prüfungsantritte zu halbieren und Studierende mit längerer Prüfungsinaktivität zu exmatrikulieren. 

„Diese Forderungen sind eine klare Provokation gegen die Student_innenschaft.“, so Katharina Embacher, Vorsitzende* des Verbands Sozialistischer Student_innen.  

„Studierende, die aus verschiedensten Gründen ihr Studium nicht in der Regelstudienzeit beenden können, werden hier unter Generalverdacht gestellt. Dabei wird ausgeblendet, dass sich die Mehrheit der Student_innen in einer ökonomisch prekären Situation befindet, die sie neben dem Studium bewältigen muss.“, betont Embacher. 

„Es bedarf einer aktiven Förderung von Student_innen, damit diese ihren Alltag an der Hochschule ohne massiven Druck von oben leben können. Schließlich kann es auch nicht Ziel der uniko sein, Hochschulen ohne Student_innen zu leiten.“, so Embacher abschließend.

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