Leitl: Iran als Hoffnungsmarkt für österreichische Unternehmen aus den Bereichen

Umwelttechnologie sowie Bahn- und Tourismus-Infrastruktur Iranische Wirtschaftskammer-Delegation zu Gast im Haus der österreichischen Wirtschaft

Wien (OTS) - „Die Wirtschaft muss verbinden. Und wo es Gräben gibt, müssen wir eine Brücke bilden“, betonte Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl beim heutigen Besuch des iranischen Kammerpräsidenten Gholam Hossin Shafei und einer Delegation von Präsidenten iranischer Regionalkammern im Haus der österreichischen Wirtschaft in Wien. Als Geste der Verbundenheit mit der Bevölkerung im Iran wird die WKÖ an den Roten Halbmond einen symbolischen Betrag für die Erdbebenopfer in der Region Kermanshah spenden.

Leitl zeigte sich bei dem heutigen Treffen zuversichtlich im Hinblick auf den weiteren Ausbau der Handelsbeziehungen. Auf beiden Seiten herrschte Einigkeit darin, dass die Kammern bereits in der Vergangenheit einen wichtigen Beitrag dazu geleistet haben und dies auch in Zukunft tun werden. Das österreich-iranische Handelsvolumen (ohne Dienstleistungen) werde sich heuer auf voraussichtlich rund 500 Millionen Euro belaufen - „das ist ein ermutigendes Signal und eine sehr, sehr gute Belebung“, so Leitl. Besondere Chancen gebe es für österreichische Unternehmen vor allem in den Bereichen Umwelttechnologie, Bahn-Infrastruktur, Energie und Energieeffizienz sowie Tourismusinfrastruktur. Großes Interesse seitens des Iran gibt es auch für den Bereich Aus- und Weiterbildung, insbesondere auch von jungen Menschen.

WKÖ-Präsident Leitl, der ab Jänner 2018 auch Präsident von EUROCHAMBRES ist, lud den iranischen Kammerpräsidenten Shafei zudem ein, gegenüber den Europäischen Wirtschaftskammern in Brüssel seine Vorstellungen zu präsentieren.

Die österreichischen Exporte in den Iran beliefen sich im ersten Halbjahr 2017 auf 151,6 Millionen Euro. Demgegenüber standen Importe von 109,5 Millionen Euro. Vor allem Pharmazeutika sowie Anlagen und Maschinen schlugen mit einem Export-Wert von insgesamt 82,9 Millionen Euro positiv zu Buche. Aus dem Iran werden hauptsächlich mineralische Öle und Brennstoffe nach Österreich geliefert. (PWK894/SR)

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