Pensionistenverband fordert verpflichtenden Betreuungs-Führerschein in Österreich bei der 24-Stunden-Betreuung

Zentrale Pflege-Kontrolle durch zu schaffende Bundesagentur oder durch Volksanwaltschaft

Wien (OTS) - Der Pensionistenverband Österreichs (PVÖ) fordert in einer Reaktion auf die Forderungen der Volksanwaltschaft zur 24-Stunden-Betreuung einen verpflichtenden „Betreuungs-Führerschein“ in Österreich.

Pensionistenverbands-Generalsekretär Andreas Wohlmuth dazu: „Dieser Betreuungs-Führerschein soll in Zukunft die Lizenz für eine geförderte Beschäftigung in der 24-Stunden-Betreuung darstellen. Grundlage dafür soll der von Prof. Kolland ausgearbeitete Katalog von Qualitätskriterien sein. Die Kosten des Betreuungs-Führerscheins, der in Österreich zu absolvieren ist, sind von den Vermittlungs-Agenturen zu tragen“, erklärte Wohlmuth. Der PVÖ-Generalsekretär legt Wert darauf, dass diese Qualitäts-Sicherungs-Maßnahme finanziell nicht zulasten der Pflegebedürftigen gehen darf.

Anhebung der 24-Stunden-Betreuungs-Förderung Gefordert wird vom Pensionistenverband auch die Anhebung der Förderungsbeiträge bei der 24-Stunden-Betreuung von derzeit monatlich 550 Euro bei selbstständigen Betreuungskräften bzw. 1.100 Euro bei unselbstständigen Betreuungskräften.

Österreichweite Kontrolle Weitere Forderung des Pensionistenverbandes: Die Kontrolle von Pflege-Einrichtungen und 24-Stunden-Betreuung soll österreichweit organisiert werden. Wohlmuth: „Es gibt immer noch scharze Schafe in österreichs Pflegelandschaft. Bei Missständen erfolgt ein kurzer allgemeiner Aufschrei, passieren tut aber wenig. Daher sind die Voraussetzungen einer Bundesagentur zur Pflegesicherung zu schaffen bzw. wäre zu überlegen, die gesamte österreichweite Pflegekontrolle der Volksanwaltschaft zu übertragen."

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