- 20.11.2017, 17:28:41
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Christliches Hilfswerk hilft muslimischen Rohingya-Flüchtlingen
Geschenke der Hoffnung unterstützt mit Hilfsprogrammen vor Ort
Utl.: Geschenke der Hoffnung unterstützt mit Hilfsprogrammen vor Ort =
Berlin (ots) - Die Flüchtlingskrise in Bangladesch nimmt immer
dramatischere Ausmaße an. In Zusammenarbeit mit der Organisation
Samaritan's Purse unterstützt das christliche Hilfswerk Geschenke der
Hoffnung nun die Hilfsmaßnahmen vor Ort. Täglich steigt die Zahl der
geflüchteten Rohingya, eine muslimische Minderheit, die im
buddhistischen Myanmar seit Jahrzenten verfolgt wird. Die Zustände
der Flüchtlingslager in Bangladesch sind unzumutbar, die Menschen
leben in elenden Zuständen.
"Wir sind sehr betroffen über die prekäre Situation, der die Rohingya
ausgesetzt sind. Als Teil eines weltweiten Netzwerks ist es für uns
selbstverständlich die Maßnahmen vor Ort zu unterstützen", sagt Bernd
Gülker, geschäftsführender Vorstand von Geschenke der Hoffnung.
Geplant sind vor allem Programme zur Verbesserung der Wasser- und
Lebensmittelversorgung. Ebenso stünde die medizinische Unterstützung
im Vordergrund. Auch lokale Kirchengemeinden seien mobilisiert
worden, um mit Hilfsmaßnahmen zu unterstützen. In den betroffenen
Gebieten sind außer dem UN-Flüchtlingshilfswerk bislang nur sehr
wenige internationale Organisationen aktiv.
Laut Schätzungen befinden sich momentan rund eine Million Flüchtlinge
an der Grenze zu Bangladesch und Myanmar. Seit Jahrzehnten werden die
in Myanmar lebenden Rohingya gewaltsam verfolgt. Die Lage eskalierte
im Sommer, nachdem Rohingya-Rebellen unter anderem Grenzposten
angegriffen hatten. Menschenrechtsexperten stufen das Ausmaß der
Gewalt als Völkermord ein. Bangladesch gehört zu den ärmsten Ländern
der Welt und besitzt nicht genügend Kapazitäten, um die
Rohingya-Krise zu stabilisieren.
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