„Hohes Haus“ über das Warten auf die Regierung

Am 19. November um 12.00 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Patricia Pawlicki präsentiert das ORF-Parlamentsmagazin am Sonntag, dem 19. November 2017, um 12.00 Uhr in ORF 2 mit folgenden Beiträgen:

Kritik an Österreich

Mehr als 13 Millionen vertrauliche Dokumente sind durch die sogenannten Paradise-Papers in den vergangenen Wochen an die Öffentlichkeit gelangt. Die Papiere zeigen, wie internationale Konzerne und Superreiche ihr Vermögen mit Hilfe diverser Steueroasen an den Finanzbehörden vorbeischleusen. Mag dieses Vorgehen auch legal sein, mit sozialer Gerechtigkeit lässt es sich schwer vereinbaren. Darüber, wie man diese Schlupflöcher in Zukunft schließen kann, hat vergangene Woche das EU-Parlament in Straßburg diskutiert. Von den Parlamentariern war viel Kritik an einzelnen Mitgliedstaaten zu hören – auch an Österreich. Kathrin Pollak berichtet aus Straßburg.

Warten auf Regierung

Nach der konstituierenden Sitzung des Nationalrats stehen jetzt einige Festlegungen und Weichenstellungen bevor. Etwa die Erstellung des Sitzungskalenders und die Festlegung der Ausschüsse oder die technische Fortschreibung des Budgets, die kommen muss, da es ja aufgrund der Neuwahl keinen Budgetvorschlag der Regierung gab und gibt. Auch die Frage, ob die nur mehr im Bundesrat und im EU-Parlament vertretenen Grünen weiter Klubförderung bekommen, muss geklärt werden. Eine Entscheidung, die bei der neuen Nationalratspräsidentin Elisabeth Köstinger liegt und noch etwas dauern kann. Denn Köstinger sitzt auch in der Steuerungsgruppe der Koalitionsverhandlungen und ist derzeit vielbeschäftigt. Max Biegler berichtet. Im Studio ist Caritas-Präsident Michael Landau.

Haus ohne Strom

Österreich setzt massiv auf den Ausbau erneuerbarer Energien. Die Schweiz tut das auch. Die Energiestrategie der Regierung soll die Schweizer wegbringen von der fossilen Energie, die importiert werden muss. Die klare Vision soll innovative Unternehmen und Forscher beflügeln, schon jetzt wird beispielsweise viel zum Thema Batterien geforscht. Ein Leuchtturmprojekt ist ein Haus ohne Gas, Kohle, Holz oder Ölheizung – zwar noch sehr teuer, doch mit großen Zukunftsperspektiven. Schweiz-Korrespondentin Raphaela Stefandl hat das Haus bei Zürich besucht.

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