„Europastudio“: Neuer Ostblock an unseren Grenzen?

Am 19. November um 11.05 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Im Gleichschritt marschieren vier EU-Länder, wenn es um Distanz zu Vorgaben aus Brüssel geht: Die sogenannten Visegrád-Staaten, bestehend aus Ungarn, Polen, Tschechien und der Slowakei, machen immer wieder durch Kritik an der EU, vor allem im Bereich der Asyl- und Migrationspolitik, von sich reden. Flüchtlingsquoten werden abgelehnt und zum Teil juristisch bekämpft. Im Gegenzug sehen sich etwa Polen und Ungarn mit Verfahren über die Verletzung europäischer Werte konfrontiert. Was bedeuten die Sonderwege der Visegrád-Staaten für den Zusammenhalt in Europa? Wie stark sind die Gegensätze innerhalb dieses losen Staatenbündnisses selbst? Und welche Folgen hätte ein Beitritt Österreichs zur Visegrád-Gruppe, wie ihn etwa die FPÖ befürwortet? Über diese Fragen diskutieren am Sonntag, dem 19. November 2017, um 11.05 Uhr in ORF 2 im „Europastudio“ unter der Leitung von Prof. Paul Lendvai:

Bartosz T. Wieliński
Auslandschef der Tageszeitung „Gazeta Wyborcza“, Warschau

Edit Inotai
Journalistin, Budapest

Hans-Peter Siebenhaar
Österreich- und Südeuropa-Korrespondent „Handelsblatt“, Wien

Christian Ultsch
Ressortleiter Außenpolitik, „Die Presse“, Wien

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