Wir sind die, die in die Schule gehen!

Heute am 17.11. ist der internationale Tag der Schüler_innen. „Ob eine rechte Regierung unsere Anliegen ernst nimmt?“, AKS-Chefin Chalendi zweifelt.

Wien (OTS) - Die Beihilfen für Schüler_innen wurden nicht an die Inflation angepasst, das Wahlsystem der Schüler_innenvertretung ist veraltet und Bildung wird immer selektiver. „Wir sind die, die in die Schule gehen und wir sind die, die wissen wo die großen Baustellen im Bildungssystem sind!“, so Jasmin Chalendi, Bundesvorsitzende der Aktion kritischer Schüler_innen (AKS).

„Zum internationalen Tag der Schüler_innen wollen wir wieder darauf aufmerksam machen, für wen die Schule da ist. Nicht für Konzerne, nicht für irgendwelche Interessensgruppen die jährlich standardisierte Tests mit uns durchführen. Die Schule ist dafür da uns Jugendliche und Kinder zu bilden und zu erziehen. Wir sind die Gesellschaft von morgen, deshalb ist es extrem wichtig, den Einfluss von fairer BIldungs und Schulpolitik nicht zu unterschätzen!“, führt Chalendi fort.

„Unter Schwarz-Blau müssen wir befürchten, dass Schule für die Reichen und Privilegierten und nicht für alle gemacht wird. Wir müssen befürchten, dass der Leistungsdruck verstärkt und der Spaß am Lernen verloren geht. Wir müssen befürchten, dass unser Bildungsministerium die Interessen von Konzernen und Nationalisten über die von uns Schüler_innen stellt.“, kritisiert Chalendi.

Die AKS fordert mit ihrer Kampagne „Schluss mit der Bildungseiszeit“ das „auftauen“ eines veralteten Systems, das nicht auf die Stärken und Qualitäten von Schüler_innen eingeht. „Wir Schüler_innen haben es verdient in eine demokratische, sozial gerechte und angstfreie Schule gehen zu können. Dafür setzen wir uns bundesweit ein!“ schließt Chalendi ab.

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Pressesprecherin
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