Kärntens Pflege ist zukunftsfit

Rohrer, Redecsy: Beschluss des Dienstrechtsgesetzes sichert Gehaltserhöhung und zusätzliche Dienstposten für Pflegekräfte. Bessere Lebensgestaltungsmöglichkeiten gesichert.

Klagenfurt (OTS) - „Der heute im Kärntner Landtag gefasste Beschluss des Dienstrechtsgesetzes ist ein weiterer wesentlicher Schritt, um faire Gehaltsstrukturen im Kärntner Gesundheitswesen flächendeckend zu verankern. Außerdem zeigt er klar den hohen Stellenwert, den die Pflege für unsere Gesellschaft hat“, freut sich die Sprecherin für Frauen und Familie, SPÖ-Landtagsabgeordnete Waltraud Rohrer. Mit dem einstimmigen Beschluss werden handfeste Vorteile für das Pflegepersonal durchgesetzt: „Für das Kabeg-Pflegepersonal bedeutet das eine klare Verbesserung in Form einer spürbaren Gehaltserhöhung. Für diplomierte Pflegekräfte gibt es monatlich 200 Euro mehr Gehalt. Pflegehelfer erhalten künftig 100 Euro mehr. Das ist fair und gerecht – gute Arbeit muss auch gut entlohnt werden.“

Aber nicht nur die Gehälter der Pflegerinnen und Pfleger werden erhöht, auch die Zahl der Planstellen im Pflegedienst wird kräftig angehoben: „Ab 2018 gibt es ein massives Plus von 100 zusätzlichen Planstellen. So wird das bestehende Personal entlastet – schließlich müssen die Rahmenbedingungen laufend optimiert werden, damit die Pflegerinnen und Pfleger ihre so wichtige Aufgabe weiterhin erfüllen können“, ergänzt der Bereichssprecher für Krankenanstalten und Gesundheit, SPÖ-Landtagsabgeordneter David Redecsy, der zugleich ausdrücklich auf den hohen persönlichen Einsatz und das bewundernswerte Engagement aller Pflegerinnen und Pfleger in Kärnten verweist. Familienfördernde Maßnahmen, wie die Ausweitung der Pflegekarenz für schwerstkranke Kinder, aber auch ein Zuschlag von 25 Prozent für Mehrstunden, die Teilzeitkräfte leisten, runden die Dienstrechtsreform ab und gewährleisten bessere Lebensgestaltungsmöglichkeiten für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Pflegebereich.

„Das Thema Pflege betrifft uns alle gleichermaßen. Jeder kann selbst zum Betroffenen werden“, rufen Rohrer und Redecsy in Erinnerung. „Darum werden die heute erreichten Verbesserungen vor allem den Patientinnen und Patienten zugutekommen, weil wir dadurch die Qualität im Pflegedienst noch weiter steigern können. Nachhaltiger als in die Gesundheit der Kärntnerinnen und Kärntner kann man gar nicht investieren – schließlich steht allen Menschen in Kärnten die bestmögliche Versorgung zu“, schließen Rohrer und Redecsy.

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