FPÖ-Bors: Werde mein Mandat zum Bundesrat nicht annehmen

St. Pölten (OTS) - „Auf Grund einer unhaltbaren Medienkampagne mit dem Ziel, die laufenden Regierungsverhandlungen zwischen meiner Freiheitlichen Partei und der ÖVP zu stören, aber auch einen Erfolg der FPÖ bei den kommenden Landtagswahlen zu schmälern, sehe ich mich veranlasst, mein Mandat zum Bundesrat nicht anzutreten“, so Andreas Bors.

„Ich möchte mich nicht für eine Kampagne gegen die FPÖ instrumentalisieren lassen“ führt Bors weiter aus. „Dennoch werde ich mich weiter mit aller Kraft für die Belange, Sorgen und Nöte der Tullner und meiner niederösterreichischen Landsleute als FPÖ-Bezirksparteiobmann einsetzen“.

„Ich halte ausdrücklich fest, dass alle strafrechtlichen Vorwürfe gegen meine Person ins Leere gehen. Persönlich halte ich fest, dass ich jegliche Form von Extremismus ablehne und mich persönlich vom Gedankengut der NS-Diktatur distanziere – das ist für mich eine Selbstverständlichkeit! Umso mehr bedaure ich, in der Vergangenheit durch eine einzig unüberlegte Handlung Anlass dazu gegeben zu haben, mich in die Nähe jener Ideologie bringen zu lassen, die ich zutiefst ablehne. Könnte ich dieses Verhalten ungeschehen machen, ich würde es sofort tun, um auch so meine lupenreine demokratische Gesinnung umso eindrucksvoller und unmissverständlich zum Ausdruck zu bringen“, so Bors abschliessend.

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