Rübig: "Für globalen Handel, gegen Abschottung"

Globalisierung zum Wohl der Bevölkerung formen/Neue Herausforderungen wie Digitalisierung auf WTO-Ebene klären

Straßburg (OTS) - 15. November 2017 (ÖVP-PD) "Wir bekennen uns zum Ausbau des globalen Handels und sind klar gegen den Protektionismus und die Abschottung, für die US-Präsident Donald Trump einerseits und politische Kräfte wie die Grünen andererseits werben", sagt Paul Rübig, handelspolitischer Sprecher der ÖVP im Europäischen Parlament zur heutigen Annahme von Leitlinien für die 11. WTO-Ministerkonferenz von 10. bis 13. Dezember in Buenos Aires.

"Das Ziel ist es, die Globalisierung zum Wohl der Bevölkerung zu formen bevor die Globalisierung uns formt", sagt Rübig, der für die Ausarbeitung der Resolution des Parlaments federführend verantwortlich war. "Dringend müssen wir daher bei der anstehenden WTO-Konferenz brennende Themen klären, die in den letzten Jahren immer akuter geworden sind. Dazu gehören die Digitalisierung, der Online-Handel, die wachsende Bedeutung des Dienstleistungssektors und der bessere Umgang mit Kleinst-, Klein- und Mittelbetrieben. "

"Keine Lösung ist es dagegen, sich vor der Globalisierung verstecken zu wollen. Denn sie ist eine Realität, die wir nicht aufhalten können", sagt Rübig. "Es stimmt zwar, dass die Verhandlungen im Rahmen der Welthandelsorganisation oft mühsam sind und wegen der nötigen Einstimmigkeit der mehr als 160 Mitgliedstaaten nur langsam vorankommen. Doch bilden die WTO-Vereinbarungen die Grundlage für das Funktionieren des globalen Handels, von dem Österreich und Europa überdurchschnittlich stark profitieren."

"Parallel dazu ist es richtig, dass die EU-Kommission Handelsabkommen mit einzelnen Staaten anstrebt wie zuletzt mit Kanada", schließt Rübig. "So können die Vorteile gemeinsamer Regeln oft effizienter umgesetzt werden und den Handel für beide Seiten rascher ankurbeln. Das bringt in kürzerer Zeit mehr Wirtschaftswachstum, mehr Jobs und eine größere Auswahl für die Konsumenten."

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