ORF III am Donnerstag: „Wetterküche Alpen“ mit Andreas Jäger und Erich Pröll

Außerdem: „Politik live“ zur neuen Rolle der SPÖ, „Inside Brüssel“ u. a. über Paradise Papers, „Zeit.Gespräch“ mit Architekt Tom Lechner

Wien (OTS) - Am Donnerstag, dem 16. November 2017, werden in ORF III Kultur und Information große gesellschaftspolitische und ökologische Krisen thematisiert und Lösungsvorschläge diskutiert.

Den Auftakt macht eine „Wilde Reise mit Erich Pröll“ (20.15 Uhr) mit der neu bearbeiteten Fassung der Dokumentation „Wetterküche Alpen“ aus dem Jahr 2002, in der Meteorologe Andreas Jäger und Naturfilmer Pröll gemeinsam sichten und aufzeigen, was sich seither alles verändert hat. Wie haben sich die Alpen gewandelt und gab es durch Klimaveränderungen bereits Auswirkungen in diesem Gebiet? Nimmt die Zahl der Umweltkatastrophen im Alpenraum zu? Werden Skigebiete schneelose Winter erleben und überleben? Und werden die Winter tatsächlich immer kürzer? Die beiden ORF-III-Moderatoren greifen all diese Fragen auf und erklären, womit wir klimatechnisch eventuell noch rechnen müssen.

Danach diskutiert eine Gesprächsrunde in „Politik live“ die politische Krise der SPÖ unter dem Motto „Abschied vom Kanzleramt – Die SPÖ auf der Suche nach sich selbst“ (21.05 Uhr). Einen Monat nach der Nationalratswahl muss sich die SPÖ auf ihre neue Rolle als Oppositionspartei vorbereiten: Die eigenen Reihen müssen sowohl inhaltlich, finanziell als auch personell neu konsolidiert werden, SPÖ-Chef Christian Kern muss das Management der Parteizentrale neu besetzen und auch die Nachfolge von Michael Häupl in Wien ist bisher ungeklärt und scheint in einen veritablen Machtkampf auszuarten. Wie geht es weiter mit der Noch-Kanzlerpartei? Darüber sprechen ORF-III-Chefredakteurin Ingrid Thurnher und „Die Presse“-Chefredakteur Rainer Nowak mit ihren Gästen.

„Im Brennpunkt“ führt anschließend an einen weiteren Krisenherd, auf die griechische Insel Lesbos. Der Film „(K)ein Grund zu lachen“ (21.55 Uhr) zeigt, wie im Jahr 2015 Lesbos neben dem italienischen Eiland Lampedusa zum Mittelpunkt der Berichterstattung über die humanitäre Krise im Mittelmeer wurde. Zigtausende Menschen auf der Flucht kamen bei ihrer Überfahrt von der türkischen Küste zu den griechischen Inseln ums Leben. Bis zu 10.000 Flüchtlinge schafften es nach unzähligen Strapazen doch an Land – traumatisiert und am Ende ihrer Kräfte. Die Dokumentation von Egor Zimin und Aleksandr Lutzenko veranschaulicht, wie Freiwillige aus der ganzen Welt begannen, sich zu engagieren – darunter auch die „Clowns ohne Grenzen“, die den Menschen dabei halfen, ihre Sorgen zumindest für kurze Zeit zu vergessen.

Über Steueroasen, die Weltmacht China und Europas Mitstreiter-Fähigkeit in der Weltpolitik diskutiert ORF-Auslandsexperte Raimund Löw in einer neuen Ausgabe „Inside Brüssel“ (22.30 Uhr). Im EU-Parlament in Straßburg sind die Europaabgeordneten Monika Vana (Die Grünen), Sophie in ’t Veld (Liberale, Niederlande), Elmar Brok (CDU, Deutschland) und Jens Geier (SPD, Deutschland) zu Gast.

Im „Zeit.Gespräch“ (23.20 Uhr) begrüßt Moderator Michael Kerbler abschließend den Architekten Tom Lechner zum Thema „Landflucht“. Lechner merkt an, dass man sich gerade beim Bauen der kulturellen Verantwortung sowie der gesellschaftlichen Verträglichkeit immer mehr zu entfernen scheint. Er erklärt, welche Lösungen die Architektur anbieten kann, damit die Abwanderung der Menschen vom Land in die Stadt gebremst wird, und wie sich eine für alle Generationen lebenswerte Dorfstruktur realisieren lässt.

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