Bayr zum Amnesty-Bericht: Unternehmen müssen Menschenrechte einhalten – in Österreich und weltweit

Menschen vor Profite stellen!

Wien (OTS/SK) - „Wie viele Berichte menschenverachtender Ausbeutung braucht es noch, bis endlich Sorgfaltspflichten für Unternehmen rechtlich verbindlich sind?“, fragt Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, angesichts des heute von Amnesty International veröffentlichten Berichts, wonach Kinder unter gesundheitsgefährdenden Bedingungen in den Kobalt-Minen der Demokratischen Republik Kongo arbeiten. „Transnationale Unternehmen profitieren, während Kinder ihre Gesundheit gefährden. Das darf im 21. Jahrhundert nicht mehr passieren“, fordert der Abgeordnete. ****

Während andere europäische Länder wie Frankreich bereits Gesetze verabschiedet haben, um Sorgfaltspflichten der Unternehmen zu stärken, hinkt Österreich hinterher. Umso wichtiger sei laut Bayr, dass Österreich sich auf Ebene der EU und der UN konstruktiv einbringe: „Der Menschenrechtsrat ist dabei, ein verbindliches Abkommen zur Regulierung transnationaler Konzerne auszuarbeiten. Österreich muss sich aktiv für den Schutz der Menschenrechte einsetzen. Freiwillige Übereinkünfte helfen ganz offensichtlich nicht weiter, um Menschenrechte vor der Profitgier von Unternehmen zu sichern.“

Der Bericht von Amnesty International ist unter http://tinyurl.com/ycxndvyn abrufbar. (Schluss) sc/mp

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