Korrektur zur OTS 0027: AK Niederösterreich-Wieser: Hälfte der älteren ArbeitnehmerInnen ist nie im Krankenstand

St. Pölten (OTS) -

Im ersten Absatz muss es richtigerweise WIFO-Fehlzeitenreport heißen.

Die gesamte korrigierte Aussendung:


AK Niederösterreich-Wieser: Hälfte der älteren ArbeitnehmerInnen ist nie im Krankenstand

Utl.: WIFO-Fehlzeitenreport belegt: Personen über 50 Jahren engagiert und leistungsfähig – Handlungsbedarf am Arbeitsmarkt in Niederösterreich größer denn je

Die Hälfte der älteren ArbeitnehmerInnen ist nie krank, ein Drittel gerade einmal eine Woche pro Jahr. Das geht aus dem aktuellen WIFO-Fehlzeitenreport hervor. „Personen über 50 Jahren sind genauso engagiert und leistungsfähig wie alle anderen ArbeitnehmerInnen“, so AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser. Es bestehe daher gerade in Niederösterreich akuter Handlungsbedarf, um ältere ArbeitnehmerInnen wieder in Beschäftigung zu bringen. Mehr als jeder Dritte Arbeitssuchende in Niederösterreich ist über 50 Jahre alt. Der Anteil liegt bei 36,8 Prozent, deutlich über dem Österreich-Schnitt von 30,6 Prozent.

Das Argument, ältere Dienstnehmer seien weniger leistungsfähig, ist angesichts der neuen Zahlen völlig unhaltbar. „Ältere Beschäftigte verfügen über enormes Know-How, wovon auch die Unternehmen in hohem Maße profitieren“, so Wieser. Umso mehr besteht daher Handlungsbedarf am Arbeitsmarkt. Denn obwohl zuletzt durchwegs einen Rückgang bei der Gesamt-Arbeitslosigkeit gab, stieg die Anzahl der Jobsuchenden über 50 Jahre um 2,1 Prozent.

„Wenn den Menschen immer wieder ausgerichtet wird, dass sie länger arbeiten sollen, dann muss es dafür auch die Arbeitsplätze geben“, so Wieser. Es ist daher alles an Maßnahmen umzusetzen, um ältere Beschäftigte in Arbeit zu bringen. Hier sind auch die Unternehmen in die Pflicht zu nehmen. Erfolgreich angelaufen indes ist die Aktion 20.000, die in Niederösterreich im Bezirk Baden mehr als 120 Menschen eine neue berufliche Perspektive gegeben hat. Dass die türkis-blauen Verhandler jetzt schon daran denken, dieses Erfolgsprojekt zu stoppen, ist ein fatales Signal für jeden Menschen, der von Arbeitslosigkeit betroffen ist.

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