FCG/GPA-djp an Regierungsverhandler:

„Tun was richtig ist – gefährden Sie nicht unsere Sozialversicherung!“

Wien (OTS/FCG) - Wir haben ein gut funktionierendes kostengünstiges Sozialversicherungssystem.
Die in der österreichischen Sozialversicherung gewählte Versicherungsmethode mit sozialem Ausgleich zwischen jung und alt, gesund und krank, reich und arm gewährleistet nachhaltig Chancengleichheit und den sozialen Frieden. Die Effizienzstudie hat gezeigt, dass Leistungsharmonisierungen sinnvoll sind, Zusammenlegungen aber nur zu erheblichen Verteuerungen führen würden. Der Fraktionssprecher der Fraktion Christliche GewerkschafterInnen in der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (FCG/GPA-djp) im Bundesausschuss Sozialversicherung Peter Poltsch kritisiert: „Bevor man in der Sache Sozialversicherung Veränderungen in Schnellschußmanier unternimmt, sollte man sich ernsthaft mit dieser Thematik auseinandersetzen und nicht dem Irrglauben verfallen, dass eine bloße Reduktion der Trägeranzahl eine wahnsinnige Kosteneinsparung bringen wird - genau das Gegenteil wird der Fall sein.“
Auch FCG/GPA-djp Bundesvorsitzender Wolfgang Pischinger stellt klar:
„Wir warnen vor Maßnahmen, die ohne fundierte Grundlage, dem reinen Populismus gehorchend, ein komplexes aber laut der Effizienzstudie, gutes System zerschlagen ohne vorher die empfohlenen Maßnahmen zu prüfen. Im internationalen Vergleich ist unser System nicht nur kostengünstiger, sondern vor allem treffsicherer und näher bei den Menschen!“

Die FCG/GPA djp positioniert sich - klar und deutlich - für das bestehende System der Sozialversicherung, da unser Sozialsystem
1. weltweit eines der besten ist (Gesundheitsleistungen usw.)
2. bei der Bevölkerung besten Anklang findet
3. von 40 Sozialsystemen das zweibilligste ist (außer Japan - und da wird nur ein Bruchteil an Gesundheitsleistungen unseres Systems geleistet)
4. mit 2,8 % Verwaltungsaufwand gegenüber rund 30% im Privatsektor weniger als ein Zehntel der Kosten verursacht
5. in vielen Gesundheitseinrichtungen der SV-Träger beste Forschungsarbeit geleistet wird (z.B. Weißer Hof)
6. durch die Selbstverwaltung eine kundennahe, unbürokratische und praxisorientierte Abwicklung garantiert.

Nicht das System zerschlagen, sondern notwendige Reformen angehen!

Die FCG/GPA-djp spricht sich für eine effiziente Sozialversicherung zum Wohle der Versichertengemeinschaft aus, wobei die Leistungskataloge mit der Vertragspartnerschaft überarbeitet und auf den neuesten wissenschaftlichen Stand gebracht werden sollten. Dies muss auch zu einer Harmonisierung im Leistungsbereich führen, da alles andere bei einem einheitlichen Beitragssatz nicht verständlich ist.
Die Leistungsverbesserung für jede Einzelne und jeden Einzelnen muss im Vordergrund stehen.
„Natürlich gibt es da und dort Handlungsbedarf. Die FCG/GPA-djp steht für unsere Sozialversicherung, doch sie steht auch für Reformen. Jedoch hat der Mensch stets im Mittelpunkt zu stehen und nicht die Strukturdebatte,“ meint Bundesvorsitzender Pischinger abschließend.

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FCG/GPA-djp
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