Schnabl/Noschiel: „Sondervertragsrichtlinie wertvoller Beitrag zur Besetzung der Planstellen!“

Etwa 350 Planstellen in Niederösterreich unbesetzt

St. Pölten (OTS) - Schwarz-blau habe einen massiven Abbau bei der Polizei zu verantworten, so Landesrat Franz Schnabl, Landesparteivorsitzender der SPÖ NÖ, der seit Amtsantritt auf den Missstand der Nichtbesetzung von Planstellen hinweist und darüber hinaus zusätzliche PolizistInnen für Niederösterreich fordert. Nicht zuletzt, um den natürlichen Abgang aus Pensionierungen in den kommenden Jahren auch tatsächlich abdecken zu können. „Innenminister Sobotka hat bisher – außer leerer Worthülsen – noch nicht viel dazu beigetragen in Niederösterreich die diesem Land zustehenden Planstellen endlich lückenlos zu besetzen“, so Schnabl.

Nicht die geringste Anstrengung sei aus dem Innenministerium zu vernehmen das bereits dutzende Male angekündigte Mehr an PolizistInnen auch tatsächlich ‚schwarz auf weiß‘ im Dienstpostenplan ersehen zu können. Eine Vielzahl an Überstunden sei dieser Säumigkeit zuzuschreiben, so der FSG-Vorsitzende im Fachausschuss bei der Landespolizeidirektion NÖ und Vorsitzender im Klub der Exekutive in NÖ Martin Noschiel: „In einem fordernden Beruf wie diesem sind Ruhe-und Erholungsphasen dringend notwendig. Unsere PolizistInnen arbeiten bis an die Grenzen ihrer Belastbarkeit und persönlichen Leistungsfähigkeit, weshalb die Politik dafür Sorge zu tragen hat, ein optimales Umfeld für ihre Tätigkeit zu schaffen.“

Die Initiative von SPÖ-Staatssekretärin Muna Duzdar und langjährige Forderung der FSG – Personalvertretung ist daher ein Beitrag dem besondere Wichtigkeit zukommt, da er für junge PolizeischülerInnen die Entlohnung massiv – nämlich um 340 Euro im Monat - anhebt. Dies werde eine Durchmischung unterschiedlicher Altersgruppen zur Folge haben und auch die Motivation für die Bewerbung bei der Polizei heben, die dringend notwendig ist, um den Sicherheitsbereich zu stärken.

„PolizistInnen sind bereits in der Ausbildungszeit Teil schwieriger Einsätze, in denen besonders hohe Aufmerksamkeit und Verantwortungsbewusstsein gefragt ist. Dies soll in einer Weise abgegolten werden, der es den Frauen und Männern im Polizeidienst ermöglicht auch mit ihrem Einkommen ein Auskommen zu finden“, so Schnabl und Noschiel abschließend.

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