FPÖ-Obermayr: Erdbeben in Kurdistan ist EU-Parlament keinen Tagesordnungspunkt wert

„Opferzahlen steigen kontinuierlich, Region benötigt rasche Hilfe“

Wien (OTS) - „Mehr als 400 Tote und über viertausend Verletzte sind in der Erdbebenregion im Grenzgebiet zwischen dem nördlichen Irak und dem Iran bisher zu beklagen – und der Winter steht vor der Tür“, stellte heute MEP Mag. Franz Obermayr fest. Lediglich Kondolenzschreiben zu verfassen, wie zu Beginn der gestrigen Sitzung angekündigt worden sei, sei zu wenig. Dass sich das Europäische Parlament mit dieser Tragödie befasst und Hilfsmaßnahmen rasch in die Wege leitet, wäre für Obermayr vollkommen klar. „Leider ist das Parlament in Straßburg anderer Auffassung und unterstützte meinen Antrag nicht, auch die überwältigende Mehrheit der Sozialdemokratie und der Europäischen Volkspartei denkt offenbar lieber in parteipolitischen Kategorien. Die humanitäre Katastrophe erfordert aber rasche und konkrete Hilfsmaßnahmen“, stellte Obermayr fest. Zudem könnte ein Engagement der EU in dieser hochsensiblen, instabilen Region dazu beitragen, dass grenzüberschreitende Hilfeleistungen möglich werden und vertrauensbildende Maßnahmen im Grenzgebiet des nördlichen Irak und dem Iran gesetzt werden.

„Die Union könnte in einer Vermittlerrolle vor Ort wesentlich dazu beitragen, bestehende Spannungen abzubauen. Denn die Katastrophe macht ja nicht an der Grenze Halt und in der Not finden Menschen zusammen“, betonte Obermayr.

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