NEOS Wien: Rettet die Wiener Märkte

Aktuelle Ergebnisse einer Umfrage zu den Wiener Märkten

Wien (OTS) - „Die rot-grüne Stadtregierung sorgt durch ihr Nichtstun dafür, dass die Wiener Märkte zunehmend aussterben. Viele Marktstandler sind besorgt um ihre Zukunft und haben dies auch schon mehrfach kundgetan. Die zuständige Stadträtin Ulli Sima ignoriert deren Hilfeschreie, verweigert jegliche Gespräche und hat bislang genau das Gegenteil von dem getan, was die Marktstandlern zum Überleben dringend bräuchten. Anstatt die Gastro-Sitzplatzbeschränkung für Handelsstände zu lockern, wurden neuen Marktständen diese nun gleich komplett gestrichen. Damit ist für viele ein wirtschaftlicher Betrieb nicht mehr möglich. Diese Einschränkung ist keinesfalls zeitgemäß und widerspricht nicht nur den Wünschen der Marktstandler, sondern auch der Wienerinnen und Wiener. Belebung der Wiener Märkte sieht jedenfalls anders aus!“, so Markus Ornig, Wirtschaftssprecher von NEOS Wien.

„Zu einer vielfältigen Stadt gehören auch belebte Märkte. Wir können und wollen uns ein Wien ohne Märkte nicht vorstellen, deshalb wollen wir die Wiener Märkte vor dem Aussterben retten“, erklärt Beate Meinl-Reisinger, NEOS Wien Klubvorsitzende. NEOS Wien startet deshalb eine zeitlich unbegrenzte Kampagne unter dem Slogan „Rettet die Wiener Märkte“ und hat auch unter der Website www.rettetdiemaerkte.wien eine Petition eingerichtet.

Als Basis für die Kampagne wurde eine Umfrage von Peter Hajek Public Opinion Strategies in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse zeigen zum einen, wie wichtig die Märkte für die Wiener Bevölkerung sind, und zum anderen den dringenden Handlungsbedarf von Seiten der politischen Verantwortlichen.

Ergebnisse der Umfrage:

  • die Märkte werden gerne besucht, drei Viertel der Befragten war im letzten halben Jahr auf einem Wiener Markt
  • 87 Prozent meinen, dass mit dem Rückgang der Wiener Märkte auch ein großes Stück Identität verloren geht
  • 46 Prozent bestätigen, dass sich die Stadtregierung nicht ausreichend für die Wiener Märkte und Marktstandler einsetzt
  • für über die Hälfte (53 Prozent) ist der Einkauf von Lebensmitteln der Hauptgrund für den Marktbesuch
  • 87 Prozent der Befragten stimmen zu, dass es an klassischen Marktständen auch weiterhin erlaubt sein soll, an Ausschankplätzen Essen und Trinken zu konsumieren
  • 73 Prozent sind mit dem grundsätzlichen Erscheinungsbild der Märkte zufrieden, 67 Prozent wünschen sich aber wieder ein vielfältigeres Angebot 

NEOS Wien Forderungen:

  1. Marktordnung modernisieren und Gastro-Nebenrechte lockern
  2. Belebung durch kürzere Leerstände
  3. Flexible Öffnungszeiten
  4. Das Angebot attraktivieren und Dynamik schaffen durch temporäre Märkten
  5. Einführung einer Langen Nacht der Märkte 

„Ich will künftig nicht durch zugesperrte oder verwaiste Märkte spazieren müssen. Sie dürfen nicht aussterben, deshalb braucht es schnell zeitgemäße und praktikable Lösungen sowohl für die Marktstandler als auch für die Bürgerinnen und Bürger“, fordert Markus Ornig.
Die Wiener Märkte haben einen viel höheren Wert, als ihnen die Stadtregierung bislang beimisst. Sie haben eine wichtige Funktion als Grätzelzentrum, gehören für die Bevölkerung zur Wiener Identität dazu und fördern den Dialog zwischen Jung und Alt. Diese lebendigen Märkte mit ihrer Vielfalt machen eine lebenswerte Stadt aus“, schließt Beate Meinl-Reisinger.

Detaillierte Unterlagen und Grafiken stehen unter folgendem Link zum Download bereit: https://wien.neos.eu/neos_rettetmaerkte_presskit/

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