Hochwasserschutz: Cornelia Jöbstl ist FEMtech-Expertin des Monats

Wien (OTS) - Cornelia Jöbstl, Expertin für Hochwasserrisikomanagement, ist von der FEMtech-Jury zur Expertin des Monats November gewählt worden. Die Umweltsystemwissenschaftlerin ist Senior Projektmanagerin bei der Firma RIOCOM und leitet deren Grazer Dependance. Neben der Umsetzung der EU-Hochwasserrichtlinie arbeitet die gebürtige Steirerin an verbesserter Risikokommunikation sowie Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung im Bereich Hochwasserschutz. Außerdem ist sie für das Land Steiermark im Resort Wasserwirtschaft, Ressourcen und Nachhaltigkeit tätig. ****

„In meiner Arbeit dreht sich alles um das Thema Wasser und dabei primär um das Management von Hochwasserrisiken“, sagt Cornelia Jöbstl. “Früher lag der Fokus allein auf baulichen Maßnahmen, um die Menschen vor Hochwasser zu schützen. Heutzutage verfolgt man dagegen den Ansatz, dass man viele Maßnahmen entlang des Risikokreislaufs bündelt, um einen bestmöglichen Hochwasserschutz zu gewährleisten“, so Jöbstl weiter. Dazu müsse der gesamte Risikokreislauf von Vorsorge, Schutz, Bewusstseinsbildung, Katastrophenschutz und Nachsorge betrachtet werden.

Nach dem Studium der Umweltsystemwissenschaften an der Universität Graz begann die FEMtech-Expertin ihre Karriere als Forschungsassistentin an der Technischen Universität Graz am Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft. Ende 2013 wechselte sie zu RIOCOM und baute das Regionalbüro Graz auf, welches sie bis heute leitet.

Mit ihrer Fachexpertise unterstützt sie das Land Steiermark in der Umsetzung der EU-Hochwasserrichtlinie. In diesem Rahmen koordinierte und begleitete Cornelia Jöbstl die Erstellung von Hochwasser-Risikomanagementplänen mit den zuständigen Behörden, um den Handlungsbedarf sowie notwendige Maßnahmen zum Hochwasserschutz neu zu erörtern und zu definieren. Die Evaluierung der Umsetzung erfolgt ebenfalls unter ihrer Regie.

Um die Öffentlichkeit im Umgang mit Hochwasserrisiken zu sensibilisieren, werden in einem weiteren derzeit für das Land Steiermark laufenden Projekt namens „Selbstschutz Hochwasser“ unter anderem persönliche Hochwassermappen für die Bevölkerung erstellt. Mit Cornelia Jöbstls fachlicher Beratung entstehen wertvolle Tipps und Vorlagen für einen bestmöglichen Umgang mit Hochwasser sowie zur Stärkung der Eigenvorsorge.

SERVICE: Die FEMtech-Expertin im Video-Interview: https://youtu.be/AL1bFwO67jA 

Um die Leistungen von Frauen im Forschungs- und Technologiebereich sichtbar zu machen, zeichnet das bmvit seit 2005 Frauen aus der FEMtech-Expertinnendatenbank aus. Monatlich werden drei Fachfrauen aus der FEMtech-Expertinnendatenbank nominiert. Eine interdisziplinär besetzte, unabhängige Jury aus hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaft, der Wissenschaft und des Personalmanagements wählt die FEMtech-Expertin des Monats aus. Das ausführliche Porträt der "FEMtech-Expertin des Monats" finden Sie auf www.femtech.at.

Mit FEMtech unterstützt das bmvit Frauen in Forschung und Technologie und schafft Chancengleichheit in der industriellen und außeruniversitären Forschung. FEMtech setzt Aktivitäten zur Bewusstseinsbildung, zur Sensibilisierung, zur Sichtbarmachung sowie zur Förderung der Karrieren von Frauen in Forschung und Technologie. (Schluss)

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