„WELTjournal“/„WELTjournal +“ am 15. November: „New Orleans – Wunden nach dem Wirbelsturm“ und „Klimawandel – Krisen und Kriege“

Wien (OTS) - Überschwemmungen, Wirbelstürme, extreme Hitze- und Kältewellen – die Zahl klimabedingter Naturkatastrophen steigt und hat dramatische Auswirkungen auf Umwelt, Wirtschaft und unsere Gesellschaft. Die diesjährige UNO-Klimakonferenz in Bonn rückt die politischen und gesellschaftlichen Folgen der Klimaerwärmung erneut in den Fokus. Das „WELTjournal“ – präsentiert von Cornelia Vospernik – wirft am Mittwoch, dem 15. November 2017, um 22.30 Uhr in ORF 2 einen Blick nach New Orleans, wo die Folgen des Wirbelsturms Katrina immer noch sicht- und spürbar sind.
Um 23.05 Uhr folgt im „WELTjournal +“ die Dokumentation „Klimawandel – Krisen und Kriege“.

WELTjournal: „New Orleans – Wunden nach dem Wirbelsturm“

Vor zwölf Jahren zog der verheerende Hurrikan Katrina über die Stadt und hinterließ eine Spur der Verwüstung. Während sich Touristen-Hotspots, wie das French Quarter, wieder in altem Glanz zeigen, wurde der Wiederaufbau der Armenviertel vernachlässigt. Kriminalität, Arbeitslosigkeit und Armut sind infolge der damaligen Umweltkatastrophe drastisch angestiegen – und haben New Orleans zu einer der gefährlichsten Städte der USA gemacht.

WELTjournal +: „Klimawandel – Krisen und Kriege“

Der Klimawandel macht ganze Landstriche unbewohnbar, verknappt die Nahrungsmittelproduktion und gefährdet weltweit die Versorgung von Millionen Menschen. Die höheren Temperaturen lassen das Eis in den Polarregionen schmelzen, die Meeresspiegel steigen an, Inseln und Küstenregionen werden überflutet. Auf der anderen Seite leiden ganze Regionen unter akutem Wassermangel: Dürren vernichten die Ernten, Hungersnöte führen zu Verteilungskämpfen und zwingen die Menschen zur Flucht. Der Klimawandel gilt damit als eine der Hauptursachen für gesellschaftliche und militärische Konflikte. Im „WELTjournal +“ analysieren hochrangige Mitarbeiter des US-Militärs, Klima- und Sicherheitsexperten Ereignisse wie den Syrienkrieg, die Entstehung des IS oder auch die Flüchtlingskrise unter diesem neuen Aspekt:
Klimawandel als Stressfaktor, der regionale Entwicklungen beeinflusst, die Sicherheit und Stabilität von Ländern gefährdet und damit Auslöser für Krisen, Kriege und Fluchtbewegungen wird.

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