Bundesheer: „Soldatin des Jahres 2017“ kommt aus Salzburg

Verteidigungsminister Doskozil würdigte bei Matinee "Militär des Jahres 2017" herausragende Leistungen

Wien (OTS) - Bei der Matinee „Militär des Jahres 2017“ im Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport zeichnete Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil Soldatinnen und Soldaten, zivile Bedienstete und Dienststellen des Bundesheeres für ihre besonderen Leistungen im Jahr 2017 aus.  

Anhand unterschiedlicher Beurteilungskriterien wie Professionalität, Leistungswillen, Zivilcourage oder Ideenreichtum wurde in sechs unterschiedlichen Kategorien jeweils ein Sieger gekürt. 

Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil: „Rückblickend haben wir in den letzten Jahren viel erreicht und ich kann feststellen, dass das Bundesheer die wichtige Akzeptanz und Wertschätzung in der Bevölkerung besitzt. Wir konnten eine Trendwende im Personalaufwuchs einleiten und den Kaderaufwuchs mehr als verdoppeln. Ich setzte darauf, dass das weiter fortgesetzt wird.“ 

„Die Basis des Bundesheeres wird vor allem von Grundwehrdienern, Miliz- und Berufssoldaten gebildet. Das spiegelt diese Veranstaltung wieder und mit diesem Preis heben wir die Leistung der Mitglieder dieses Ressorts hervor. Ich bin stolz auf das Bundesheer und gratuliere allen Preisträgern herzlich.“, so der Minister weiter. 

„Soldatin des Jahres 2017“ wurde Wachtmeister Romana Klinger aus Hallein. Die 32-Jährige ist seit September 2016 als „Kommandant Sturmboot & stellvertretender Kommandant Bootsgruppe“ in der technischen Pionierkompanie des Pionierbataillons 2 in Wals eingesetzt. Dort zeigte die gelernte Werkmeisterin stets ein hohes Maß an Leistungswillen und Initiative. Neben vielen Ausbildungen wie der zur Kranführerin, Nahkampfinstruktorin, Sturmbootsführerin oder Rettungsschwimmerin, die sie innerhalb kürzester Zeit absolvierte, ist Klinger außerdem der erste weibliche Heerestaucher beim Bundesheer. Um diesen Kurs zu bestehen, ist besonderes Durchhaltevermögen vonnöten. Leider konnte sie bei der heutigen Preisverleihung nicht anwesend sein.  

Militärarzt Gefreiter Dr. Maxim Timofeev erhielt die Auszeichnung zum „Rekrut des Jahres 2017“. Der gebürtige Russe ist 34 Jahre alt und lebt im 20. Wiener Gemeindebezirk. Er begann seinen Grundwehrdienst im Sanitätszentrum Ost in Wien und zeichnete sich von Beginn an durch seine Begeisterung und sein hohes Interesse aus. Während seines Grundwehrdienstes meldete er sich zwei Mal freiwillig als Truppenarzt für einen Auslandseinsatz in Ungarn. Diese Herausforderung, die mit einer hohen Verantwortung einhergeht, meisterte Timofeev vorbildlich.  

Die Auszeichnung „Einheit des Jahres 2017“ erhielt ein Panzerzug vom Panzerbataillon 14 aus Wels für den Sieg bei der Strong Europe Tank Challenge (SETC). Im Mai 2017 konnte sich der Panzerzug bei dem SETC-Wettkampf gegen fünf andere Nationen durchsetzen und den Gesamtsieg für sich entscheiden. Österreich nahm zum ersten Mal an dem von den USA veranstalteten Bewerb teil. Der aus 16 Unteroffizieren und Chargen bestehende Panzerzug wurde von dem Welser Offiziersstellvertreter Christoph Gärtner (41) geführt.  

Aufgrund seines großen Engagements wurde Fachoberinspektor Peter Tackner als „Zivilbediensteter des Jahres 2017“ geehrt. Der gebürtige Grazer ist 53 Jahre alt und im Heereslogistikzentrum Graz tätig. Durch seine Motivation und sein Organisationstalent konnte Tackner im Bereich der Heeresversorgung maßgebliche Schritte setzen, um administrative Tätigkeiten zu vereinfachen und zu standardisieren. Seine Vorlagen wurden für alle Heereslogistikzentren und die Heeresbekleidungsanstalt des Bundesheeres übernommen.  

Vizeleutnant Kaijus Wallner aus Tirol wurde in der Sonderkategorie „Bester Werber für Freiwillige Meldungen zu Milizübungen 2017“ ausgezeichnet. Der 48-Jährige ist im Jägerbataillon 26 in Spittal an der Drau stationiert. Aufgrund der interessanten Ausbildung und Gestaltung des Dienstbetriebes, verpflichtet sich hier eine hohe Zahl an Grundwehrdienern freiwillig für eine Milizlaufbahn. 

Mit 244 Beteiligten war das in Hörsching stationierte Panzerstabsbataillon 4 die teilnehmerstärkste Dienststelle am 17. Wien Energie Business Run. Für diese sportliche Leistung wurden die Soldaten mit einem Special-Award geehrt. 

Mit der Veranstaltung „Militär des Jahres“ werden besondere Initiativen und außergewöhnliche militärische Leistungen gewürdigt. Diese Anerkennung ist Ausdruck moderner Unternehmensführung und Wertschätzung aller Soldaten und Bediensteten des Österreichischen Bundesheeres.

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