VP-Ulm: 700 Wiener Beamte mit 54 Jahren in Frühpension

Personalausschuss beschließt Geheimhaltung der Frühpensionierungen

Wien (OTS) - „Ab 1.1. 2018 wird nicht mehr die Gemeinderätliche Personalkommission, die sich aus Gemeinderäten aller Fraktionen und Belegschaftsvertretern zusammensetzt, über die Frühpensionierungen entscheiden, sondern nur noch der Stadtrat alleine mit dem Magistrat. Damit kann die Opposition nicht mehr wie bisher monatlich die Öffentlichkeit über die Anzahl der Frühpensionierungen, Pensionierungsgrund und Antrittsalter informieren“, so ÖVP Wien Gemeinderat Wolfgang Ulm, Mitglied der Gemeinderätlichen Personalkommission angesichts des heutigen Beschlusses im Personalausschuss.

Den monatlichen Aufschrei der Opposition will Rot-Grün zum Verstummen bringen, weil die Anzahl der Frühpensionierungen und das Antrittsalter nach wie vor desaströs sind. Entgegen den mehrfachen Beteuerungen des Bürgermeisters werden die Wiener Beamten viel zu jung in Scharen in Frühpension geschickt, vielfach gegen deren Willen. Auch 2017 werden voraussichtlich über 700 Wiener Beamte mit einem durchschnittlichen Antrittsalter von 54 Jahren in den vorzeitigen Ruhestand versetzt werden.

„Diese verantwortungslose Politik der Frühpensionierungen kostet die Steuerzahler 200 Mio. Euro pro Jahr. Jetzt werden die Frühpensionierungen sogar noch versteckt, indem den Gemeinderäten die Kompetenz zur Versetzung in den vorzeitigen Ruhestand entzogen wird“, so Ulm abschließend.

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