Schnabl/Gruber: „HelferInnen für den Einsatz freispielen!“

Schelling gefordert endlich praktikable Lösung für Spendenverzeichnung für Feuerwehren zu liefern

St. Pölten (OTS) - „Tausende freiwillige HelferInnen stellen sich in Niederösterreich in den Dienst der Allgemeinheit und ersparen durch ihre ehrenamtliche Tätigkeit dem Staat und dem Land NÖ alljährlich Millionensummen“, sprechen SPÖ-Landesparteivorsitzender Landesrat Franz Schnabl und LAbg. Bgm. Renate Gruber allen Freiwilligen ihren Dank aus – ob in kleinen Vereinen tätig, in Rettungsorganisationen oder bei der Feuerwehr.

Neben ihrer Funktion als Lebensretter veranstalten Feuerwehren Feste oder führen Haussammlungen durch, um etwa notwendige Geräte, bzw. Ausrüstungsgegenstände zu finanzieren oder das Feuerwehrhaus in Stand zu halten. Diese Sammlungen dürfe man nicht durch übermäßigen bürokratischen Aufwand derart erschweren. Seit Beginn des Jahres seien die Organisationen verpflichtet, die Absetzbarkeit der Spenden zu verzeichnen und umfassende Daten per Computer in ein System des zuständigen Finanzamtes einzugeben.

Bereits im ersten Halbjahr durch die SPÖ NÖ thematisiert, sei bis heute augenscheinlich keine praktikable Lösung am Tisch – wenn man die medialen Ausführungen des obersten NÖ Feuerwehrkommandanten Dietmar Fahrafellner Anfang der Woche aufmerksam verfolgt hat. Franz Schnabl weiter: „Wichtige Ressourcen dürfen nicht im Büro gebunden sein, sondern bei jenen rasch eintreffen, die ihre Hilfe benötigen. Der Erfolg von Sammlungen, die in Schutz-Ausrüstung für die Freiwilligen genauso investiert werden, wie in die Mitfinanzierung neuer Fahrzeuge, darf nicht durch überbordende Bürokratie behindert werden.“

Es solle umgehend zu intensiven Beratungen mit den betroffenen Vereinen und Organisationen kommen. „Wir erwarten von Finanzminister Schelling rasche Ergebnisse, denn schon bald steht wieder die Spendensammlungszeit – rund um den Jahreswechsel – vor der Tür. Bis dahin muss die Frage der Bindung von Manpower in Freiwilligen-Organisationen für bürokratische Tätigkeiten oder der Verantwortung bei Eingabefehlern genauso geklärt werden, wie Bedenken zum Datenschutz. Sollte eine sinnvolle Lösung mit bestehender gesetzlicher Grundlage nicht möglich sein, wird auch über eine Abänderung nachzudenken sein“, so Schnabl und Gruber abschließend.

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