Pensionistenverbands-Beschwerde zu XXX-Lutz-Werbung: Werberat rät zu Absetzung bzw. Sujetänderung

Pensionstenverbands-Generalsekretär Wohlmuth: Eindeutige Entscheidung des Werberates - XXX-Lutz wird wissen, was jetzt zu tun ist

Wien (OTS) - Soeben erhielt der Pensionistenverband Österreichs (PVÖ) die Entscheidung des Werberates zur Beschwerde von PVÖ-Generalsekretär Andreas Wohlmuth über die aktuelle XXX-Lutz-Werbekampagne.

Wohlmuth kritisierte vergangene Woche in seiner Beschwerde den von Herrn Putz an Oma-Putz gerichteten Satz: „Spar dir den Kommentar, sonst kommst du ins Heim!“

In der Begründung zu seiner heutigen Entscheidung kommt der Werberat zur Erkenntnis, „dass die beanstandende Werbemaßnahme … nicht sensibel genug gestaltet wurde“ und sie „von einem Großteil des Empfängerkreises …auch als angstmachende Drohung verstanden werden kann“.

Das Möbelhaus XXX-Lutz wird nach dieser Entscheidung aufgefordert „bei der Gestaltung seiner Werbemaßnahmen sensibler vorzugehen, insbesondere hinsichtlich der Diskriminierung älterer Menschen“.

In der dem Pensionistenverband zugegangenen Entscheidung wird als „Hinweis“ angeführt, dass „eine erhebliche Anzahl der Werberäte und Werberätinnen die Aufforderung zum sofortigen Stopp der Kampagne bzw. sofortigen Sujetwechsel aussprach, weshalb die Geschäftsstelle des Werberates zu einer Sujetänderung bzw. Absetzung rät.“

Pensionistenverbands-Generalsekretär Andreas Wohlmuth erklärte in einer Stellungnahme: „Die Beschwerde beim Werberat war ein notwendiger Aufschrei. Die Entscheidung des Werberates ist eindeutig. Ich gehe davon aus, dass XXX-Lutz und die beauftragte Werbeagentur wissen, was jetzt zu tun ist: diesen Werbespot so rasch wie möglich absetzen!“

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Pensionistenverband Österreichs
Andreas Wohlmuth
Generalsekretär
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