Wöginger: Wir wollen das Vertrauen der Menschen in Politik und Demokratie stärken und festigen

Geschäftsführender Klubobmann der ÖVP will neuen Stil im Hohen Haus einziehen lassen

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Die konstituierende Sitzung des Nationalrates in einer neuen Legislaturperiode ist immer ein besonderer Tag, gratulierte der geschäftsführende Klubobmann der ÖVP, Abg. August Wöginger „allen, die es geschafft haben, zu den 183 Nationalratsabgeordneten zu gehören. 85 davon wurden heute erstmals angelobt, bei der ÖVP sind von 62 Abgeordneten 34 neu. „Mit der 22jährigen Claudia Plakolm stellen wir auch die jüngste Abgeordnete des Nationalrats“, betonte Wöginger.

In diesem Zusammenhang gratulierte Wöginger auch dem dienstältesten Abgeordneten Karlheinz Kopf für dessen Tätigkeit als Zweiter Präsident des Nationalrates in den vergangenen vier Jahren. Auch dem bisherigen Klubobmann Reinhold Lopatka dankte Wöginger für seine „nicht immer einfache Arbeit, die er hervorragend gemacht hat.“

Wöginger selbst wurde heute „bereits zum fünften Mal angelobt“. Er ist seit 2002 Abgeordneter und nach einem intensiven Wahlkampf wieder ins Hohe Haus eingezogen. „Die gute Stimmung im Wahlkampf hat sich in Stimmen umgewandelt“. Das habe er nicht nur den Wählerinnen und Wählern zu verdanken, sondern auch seiner Familie.

Der 15. Oktober 2017 habe die politische Landschaft verändert und vor allem zwei Fraktionen – die ÖVP und die FPÖ – sehr gestärkt. Die SPÖ habe ihren Mandatsstand gehalten, die Neos haben mit nunmehr zehn Abgeordneten ein bisschen zugelegt, führte Wöginger aus. Er beglückwünschte aber auch den neuen Klubobmann Peter Kolba zum Einzug der neuen Liste im Parlament.

„Neben den Angelobungen geht es heute aber auch um die Wahl des neuen Nationalratspräsidiums. Wir schlagen Elisabeth Köstinger für das Amt der Ersten Präsidentin vor. Ich kenne sie seit vielen Jahren. Sie ist eine top motivierte, engagierte Politikerin und hat von den Wählerinnen und Wählern großen Zuspruch bekommen. Durch ihre langjährige Arbeit als Parlamentarierin im Europäischen Parlament ist sie in besonderem Maße erfahren und bestens geeignet. Ich bin überzeugt davon, dass sie ihr Amt als Nationalratspräsidentin überparteilich und kompetent ausüben wird. Wir sind die Europapartei. Sie hat unsere volle Unterstützung“, betonte Wöginger.

„Nun wird es wichtig sein, dass wir den neuen Stil auch im Hohen Haus einziehen lassen“, so Wöginger. „Die Bevölkerung will keine Streitereien mehr. Wir müssen das Vertrauen der Bevölkerung in die Politik und die Demokratie wieder stärken und festigen. Dazu gehört natürlich auch die kritische Auseinandersetzung. Aber eine angemessene Wortwahl ist das oberstes Gebot“, appellierte Wöginger, einen „ordentlichen Umgang miteinander zu pflegen.“ Als politische Ziele nannte Wöginger: „Eine Entlastung der Menschen, eine Entbürokratisierung, neue soziale Gerechtigkeit und ein Ende der illegalen Zuwanderung. Darum geht es – wir werden uns bemühen, dem gerecht zu werden. Arbeiten wir gemeinsam und führen wir das Land gemeinsam in eine gute Zukunft.“
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