Singapurs Restalyst entwickelt eine neue Methode zur Verbesserung der Leberkrebsdiagnose

Singapur (ots/PRNewswire) - Das in Singapur ansässige biomedizinische Unternehmen Restalyst hat einen neuen Algorithmus entwickelt, mit dem Leberkrebs genauer erkannt werden kann und der die Sensitivität auf 90 % erhöht. Die neue Methode berücksichtigt drei Faktoren: das membrangebundenen Protein ERBB3, das AFP (Alpha-Fetoprotein) und das Alter des Patienten. Sie erkennt und identifiziert Leberkrebs effektiver und kann Leberkrebs besser von einem chronischen Hepatitis-Zustand unterscheiden.

Der AFP Test wird allgemein verwendet, um verschiedene Leberkrebsarten zu erkennen und zu diagnostizieren, da er verhältnismäßig preiswert, einfach durchzuführen und allgemein verfügbar ist. Aufgrund der geringen Sensitivität von AFP können bis zu sechs Hepatozellulärkarzinom-(HCC)-positive Patienten mit AFP alleine bei einem Cut-Off von 20 ng/ml nicht identifiziert werden. In einigen Fällen können Patienten mit chronischer Lebererkrankung, besonders solche mit einem hohen Grad von Hepatozytenregeneration (z. B. Hepatitis-C-Virus), hohe Niveaus von AFP haben - selbst wenn sie keinen Krebs haben. Aber es kann unter Umständen Patienten mit der Krankheit nicht richtig identifizieren und von denen ohne die Krankheit unterscheiden.

Der neue Algorithmus wurde gemeinsam von Restalyst und dem Chang Gung Memorial Hospital basierend auf einer patentierten Technologie von Professor Hsieh Sen Yung vom Chang Gung Memorial Hospital in Taiwan entwickelt. Er ist in der Lage, Leberkrebs besser als AFP alleine zu erkennen, hat die CE-IVD-Kennzeichnung erhalten und erfüllt damit die Anforderungen der Medizinprodukterichtlinie für In-vitro-Diagnostika der Europäischen Union.

Restalyst wird die Möglichkeit der Nutzung des Algorithmus auf der MEDICA 2017, einem globalen Forum für Medizintechnik, vom 13. - 16. November in Düsseldorf, Deutschland, Halle 3 Stand 74, im Singapur Pavillon vorstellen.

Das HCC ist die häufigste Form von Leberkrebs und verursacht jährlich weltweit bis zu einer Million Todesfälle. Jedes Jahr wird weltweit etwa eine halbe Million Menschen neu mit HCC diagnostiziert. Das HCC tritt am häufigsten in Menschen mit chronischen Lebererkrankungen auf, wie z. B. Leberzirrhose, die durch Hepatitis B oder Hepatitis C verursacht wurde, bzw. durch die Einwirkung von Toxinen wie Alkohol oder Aflatoxin.

Wenn es früh erkannt wird, kann das HCC durch Operationen oder Transplantationen geheilt werden. In weiter fortgeschrittenen Fällen, in denen eine Heilung nicht möglich ist, können Behandlungen und Unterstützung den Patienten helfen, länger und besser zu leben. Patienten mit dem HCC haben eine niedrige Überlebensrate (5-Jahres-Überlebensrate von weniger als 5 Prozent). Solche, die im Frühstadium eine potenziell kurative Therapie erhalten, wie eine Lebertransplantation, chirurgische Resektion oder Ablation, haben eine bessere Prognose (die 5-Jahres-Überlebensrate liegt zwischen 40 - 70 Prozent).

Ivan Lim +65-6543-3640 ivan.lim@reste-group.com

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PRN0005