Novemberpogrome – Brunner/Matznetter: Kein Platz für Antisemitismus in unserer Gesellschaft

SPÖ-BundesgeschäftsführerInnen gedenken der Novemberpogrome 1938 – Antisemitismus, Gewalt und Hetze mit aller Kraft bekämpfen

Wien (OTS/SK) - Heuer jähren sich zum 79. Mal jene vom NS-Regime organisierten Gewaltexzesse gegen Juden, die als „Novemberpogrome“ bezeichnet werden und die wenig später in die Katastrophe des Holocaust mündeten. Im sogenannten „Deutschen Reich“ brannten am 9. November 1938 Synagogen und Gebetshäuser, tausende Juden wurden misshandelt, verhaftet, in Konzentrationslager deportiert und ermordet. Die interimistischen SPÖ-BundesgeschäftsführerInnen Andrea Brunner und Christoph Matznetter gedenken heute, Donnerstag, der Novemberpogrome: „Das Gedenken an die schrecklichen Ereignisse rund um den 9. November 1938 ist ein bleibender Auftrag, dass Antisemitismus in unserer Gesellschaft keinen Platz haben darf und mit allen Mitteln bekämpft werden muss." ****

„Die Novemberpogrome 1938 haben die Weichen für die systematische Vernichtung der europäischen Juden gestellt und markieren damit den Beginn des dunkelsten Kapitels unserer jüngeren Geschichte. Derartige Gewaltexzesse gegen Mitbürgerinnen und Mitbürger dürfen sich niemals wiederholen“, mahnen Brunner und Matznetter. Aus der Geschichte zu lernen heiße auch, die richtigen Konsequenzen aus ihr zu ziehen: „Und diese Konsequenz kann nur darin bestehen, jegliche Form von Antisemitismus, Rassismus, Gewalt und Hetze sowie jede Verharmlosung des NS-Regimes und seiner Folgen zu verurteilen und mit aller Kraft dagegen anzukämpfen“, sagt Brunner, die erhöhte Wachsamkeit und ein konsequentes Vorgehen gegen Rechtsextremismus einmahnt. „Denn wie schnell ein Klima des Hasses in Gewalt münden kann, das haben die Ereignisse vor 79 Jahren gezeigt.“

„Jede rassistische Entgleisung bereitet den Boden für ein Klima des Hasses, das eine der Voraussetzungen für die Gräueltaten des Nationalsozialismus war“, betont Matznetter. Allen politischen EntscheidungsträgerInnen müsse bewusst sein, dass man sich für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit tagtäglich mit ganzer Kraft einsetzen müsse. (Schluss) bj/sc

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