„Am Schauplatz“-Reportage über das „Sehnsuchtsland Russland“

Am 9. November um 21.05 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - „Am Schauplatz“ begleitet am Donnerstag, dem 9. November 2017, um 21.05 Uhr in ORF 2 Menschen, die eine erstaunlich starke emotionale Beziehung zu Russland haben:

Gestalter Andreas Mannsberger berichtet etwa über Österreicher, die nach Russland auswandern wollen, weil sie Angst vor den kulturellen Veränderungen in Europa haben. Sie sehen Putin als einzigen Retter des Abendlandes und sind überzeugt davon, dass in den nächsten Jahren in Europa ein Bürgerkrieg ausbrechen wird. Einer von ihnen ist der 32-jährige Wiener Patrick Poppel. Er sorgt sich um den moralischen Verfall hierzulande und meint, einzig Russland habe noch klare europäische Wertvorstellungen. Herr Poppel möchte in Moskau einen Würstelstand eröffnen, wird aber im Zuge der Reportage auf unerwartete Probleme stoßen.

Körperbetont geht es bei den österreichischen Kosaken der „Systema“-Kampfkunst-Gruppe zu. Jeden Sommer findet in der Steiermark ein Sommercamp für die ganze Familie statt. In einer Woche will der Steirer Alexander Herrmann die russische Art, in freier Natur zu leben und die Fertigkeit, sich mit Peitsche und Stock gegen etwaige Angreifer zu wehren, an die Teilnehmer weitergeben. In seinen Seminaren versucht er auch die „Russenphobie“, die in Österreich seiner Meinung nach vorherrscht, zu zerstreuen.

Der pensionierte Koch Benedikt Morak ist schon vor 35 Jahren nach Russland ausgewandert. Seiner Meinung nach gibt es kein besseres Land, wenn man sich an gewisse Regeln hält, also fleißig ist und vor allem kein falsches Demokratieverständnis hat.

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