Montag ist der gefährlichste Wochentag

2016 verzeichnete die AUVA 11.626 Wegunfälle von Erwerbstätigen. Dabei ist Montag der Tag an dem die meisten Wegunfälle passieren.

Wien (OTS) - 4,9 Millionen Menschen sind bei der AUVA nicht nur gegen Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert, sondern auch gegen Unfälle, die am Weg von oder zur Arbeit passieren.

Die AUVA verzeichnete im Jahr 2016 11.626 Wegunfälle, das sind rund elf Prozent aller Arbeitsunfälle. Verkehrsunfälle sind dabei besonders gefährlich: sie nehmen mit rund 65 Prozent den weitaus größten Anteil an Wegunfällen ein.

Österreichweit gesehen ist Montag der Tag an dem mit rund 21 Prozent die meisten Wegunfälle passieren. Nach Bundesländern verteilt passierten die meisten Wegunfälle 2016 in Wien mit 28 Prozent, gefolgt von Oberösterreich mit 19,5 Prozent. 

Dämmerung und Dunkelheit besonders gefährlich

„Wege von und zur Arbeit werden im Herbst und Winter hauptsächlich in der Dämmerung und im Dunkeln zurückgelegt – zusätzlich behindern häufig Regen, Nebel und Schnee die Sicht“, erklärt Peter Schwaighofer, Verkehrsexperte der AUVA-Hauptstelle. 

90 Prozent aller Informationen im Straßenverkehr werden über das Auge aufgenommen – sehen und gesehen werden ist daher besonders wichtig. Den besten Schutz für Fußgänger und Radfahrer bieten reflektierende Kleidung oder reflektierende Elemente auf Mützen, Schuhen und Jacken. Schultaschen von Kindern sowie Kinderwägen sollten immer mit reflektierenden Materialien ausgestattet sein.  

Was sieht ein Autofahrer?

Bei schlechter Sicht wird ein dunkel gekleideter Fußgänger erst auf eine Entfernung von 25 bis 30 Metern wahrgenommen. Bei 50 km/h und einem Bremsweg von 40 Metern ist das oft zu spät, um einen Unfall zu vermeiden. Helle, kontrastreiche Kleidung trägt hingegen zur Unfallvermeidung bei: Personen werden immerhin auf 40 bis 50 Meter erkannt. Kleidung mit Reflexionsmaterial wird hingegen bereits auf eine Entfernung von 130 bis 160 Metern gesehen. 

Für Autofahrer ist gerade in der dunklen Jahreszeit eine an die Witterung angepasste Fahrweise sowie die Sicht aus dem Fahrzeug (z.B. freie Scheiben, Scheinwerfer) und ausreichende Sichtbarkeit des Fahrzeuges (Fahrzeugbeleuchtung) besonders wichtig, um Unfälle zu vermeiden. Die Fahrgeschwindigkeit sollte entsprechend dem Straßenzustand gewählt und ausreichend Zeit eingeplant werden.

Über die AUVA:

Bei der AUVA sind über 4,9 Millionen Personen gesetzlich gegen Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert. Die AUVA finanziert ihre Aufgaben fast zur Gänze aus Pflichtbeiträgen der Dienstgeber und übernimmt dafür die Haftung für Arbeitsunfälle und das Auftreten von Berufskrankheiten. Prävention ist die Kernaufgabe der AUVA, denn Unfallverhütung und die Vorbeugung von Berufskrankheiten senken die Kosten für die weiteren Kernaufgaben Heilbehandlung, Rehabilitation und finanzielle Entschädigung von Unfallopfern. 

Die AUVA betreibt die Unfallkrankenhäuser Meidling und Lorenz Böhler in Wien, die Unfallkrankenhäuser Graz, Linz, Salzburg, Klagenfurt und Kalwang sowie die Rehabilitationszentren Meidling, Weißer Hof in Niederösterreich, Häring in Tirol und die Rehabilitationsklinik Tobelbad in der Steiermark. In den Einrichtungen der AUVA werden jährlich über 367.000 Patientinnen und Patienten behandelt, davon mehr als 40.000 stationär.

Die AUVA in zwei Minuten

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Mag. Sonja Rosenberger
Tel: +43 5 93 93-22911
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Email: sonja.rosenberger@auva.at
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