Richtigstellung zum Kurier-Artikel vom 1. November 2017 „Gesamter Volkshilfe-Betriebsrat nach Posting entlassen“

Wien (OTS) - Die Volkshilfe Wien Gemeinnützige Betriebs-GmbH hat 1.700 MitarbeiterInnen und drei Betriebsratskörperschaften. Eine davon ist der ArbeiterInnen-Betriebsrat, dessen Vorsitzende Frau Isabella Haunschmid ist. Sie vertritt aktuell knapp über 150 der 1700 MitarbeiterInnen.

Aktuell führt die Volkshilfe Wien Gemeinnützige Betriebs-GmbH ein Entlassungsverfahren vor dem Arbeits- und Sozialgericht Wien gegen Frau Haunschmid.

Die Geschäftsführung der Volkshilfe Wien Gemeinnützige Betriebs-GmbH haftet nicht nur für eigenes Verschulden sondern auch für das Fehlverhalten anderer. Die Geschäftsführung war daher auch im Sinne der gesetzlichen Sorgfaltspflicht gezwungen, rechtliche Maßnahmen einzuleiten.

Grund für die Klage auf Entlassung der KollegInnen des ArbeiterInnen-Betriebsrates waren unternehmensschädigende Handlungen, die negative finanzielle Auswirkungen für die Volkshilfe Wien zur Folge hatten. Diese wurden – wie sich kurz darauf herausgestellt hat - nur von Frau Isabella Haunschmid in ihrer Funktion als Vorsitzende des ArbeiterInnen-Betriebsrats veranlasst.

Daher zog die Volkshilfe Wien die Klage auf Entlassung der restlichen KollegInnen des ArbeiterInnen-Betriebsrates sofort zurück. Das Verfahren wegen der o.a. unternehmensschädigenden Handlungen (und nicht, wie im Kurier-Artikel angeführt, ausschließlich wegen Facebook-Postings) wird nur noch gegen Frau Haunschmid geführt.

Bemühungen der Volkshilfe Wien Gemeinnützige Betriebs-GmbH sich gütlich zu trennen, wurden von Frau Isabella Haunschmid abgelehnt.

Das Verfahren ist weiter vor Gericht anhängig.

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