Leopoldstadt: Verfolgte Bewohner der Herminengasse

Wien (OTS/RK) - Alle Jahre erinnert das Bezirksmuseum Leopoldstadt (2., Karmelitergasse 9) an das Novemberpogrom 1938. Heuer wird die Veranstaltung am Montag, 6. November, durchgeführt. Dieses Mal erfolgt um 18.30 Uhr die Präsentation eines Projekts mit dem Titel „Die Verfolgung der jüdischen Bewohner der Herminengasse zwischen 1938 und 1945“. Tina Walzer (Historikerin) und einige Studierende berichten an dem Abend über aufwändige Recherchen, bei denen die Namen von über 1.400 NS-Opfern gefunden wurden. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Auskünfte: Telefon 4000/02 127.

Die Erhebungsaktion „Die Verfolgung der jüdischen Bewohner...“ hängt mit dem Kunst-Projekt „Herminengasse“ (U-Bahn-Station am Schottenring) zusammen und wurde durch die „Wiener Linien“ in Kooperation mit „KÖR – Kunst im öffentlichen Raum“ beauftragt. Im Rahmen der Nachforschungen über einst in der Herminengasse lebende jüdische Mitbürger besuchten Tina Walzer und ihr Team das Wiener Stadt- und Landesarchiv, das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes und andere Stellen. Ergänzt werden die Erhebungen durch Führungen. Der erste Rundgang mit Tina Walzer findet am Mittwoch, 8. November, statt. Beginn: 16.30 Uhr, Treffpunkt:
U2-Station Schottenring, beim Ausgang Herminengasse. Teilnahme kostenlos. E-Mails an den ehrenamtlichen Museumsleiter, Georg Friedler: bm1020@bezirksmuseum.at.

Allgemeine Informationen:
Bezirksmuseum Leopoldstadt:
www.bezirksmuseum.at

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