Gudenus zu Chorherr: Volle Aufklärung über Geldflüsse seines Vereins – Stadtrechungshof muss prüfen

Chorherr-Verein hat ein „Geschmäckle“ – alle Geldflüsse seit 2010 müssen jetzt offen gelegt werden

Wien (OTS) - Wie die aktuelle Ausgabe des Kuriers berichtet, scheint es einige Auffälligkeiten um Großspender rund um den Verein „s2arch- Verein für soziale und nachhaltige Architektur“ zu geben. Die Organisation, die den Bau von Schulen in Afrika unterstützt, hat in den vergangenen Jahren regelmäßig große Summen von diversen Immobilienentwicklern und Bauherren aber auch von der Stadt Wien erhalten. Brisant daran: Ausgerechnet der grüne Planungssprecher Christoph Chorherr, der in Wien für diverse Bauprojekte verantwortlich ist, ist der Obmann von „s2arch“. Allerdings möchte dieser von etwaigen Unvereinbarkeiten mit seiner Tätigkeit als Gemeinderat und Mitglied des Planungs- sowie Wohnbauausschusses nichts wissen.

Der Wiener Vizebürgermeister Mag. Johann Gudenus fordert nun volle Transparenz von Chorherr und seinem Verein. „Es ist wenig glaubwürdig, wenn Chorherr behauptet, von Spendern, die dem Verein zwischen 100.000 und 300.000 Euro zukommen haben lassen, nichts und schon gar nicht Namen zu kennen. Um restlos ausschließen zu können, dass es neben der schiefen Optik nicht vielleicht doch auch die eine oder andere „Gefälligkeit“ gegeben hat , verlange ich volle Aufklärung!“ Vor allem die, vom Kurier erwähnte, mögliche Verstrickung des Unternehmers Michael Tojner, der nicht zuletzt für das umstrittene Heumarkt-Projekt zuständig ist, muss genau beleuchtet werden. „Daher ist jetzt der Stadtrechnungshof gefordert von sich aus tätig zu werden. Jetzt ist die Stunde der Wahrheit gekommen und wir werden mit Argusaugen beobachten, wie diese Prüfung verläuft“, schließt Gudenus. (Schluss)

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