JW-Groß ad Start Koalitionsverhandlungen: „Keine Ausreden mehr!“

JW hofft auf lösungsorientierte Verhandlungen – Schnelle Umsetzung bei Abgabenquotensenkung, Verbesserung der Breitbandinfrastruktur u. private Investitionen in Unternehmen

Wien (OTS) - „Zum Start der Koalitionsverhandlungen möchten wir den Verhandlungsteams von ÖVP und FPÖ mitgeben, sich nun den wesentlichen Zukunftsaufgaben zu widmen. Wir haben hohe Erwartungshaltung an die noch zu bildende Regierung: Schließlich haben sich beide Parteien unisono für die Realisierung unserer zentralen Forderungen ausgesprochen: Senkung der Abgabenquote, beschleunigter Breitbandausbau und erleichterter Zugang zu Finanzierung. Die jungen Unternehmerinnen und Unternehmer warten seit Jahren auf die Umsetzung dieser Forderungen“, betont JW-Bundesvorsitzende Amelie Groß.

Ziel Nummer 1: Senkung der Abgabenquote auf 40 Prozent

ÖVP und FPÖ gingen mit der Forderung nach einer Senkung der Abgabenquote ins Rennen. Dieser JW-Forderung muss nun auch Folge geleistet werden. „In beiden Wahlprogrammen wurde die Senkung der Abgabenquote gefordert. Nun können die Politiker beweisen, wie wichtig ihnen der Standort und ihre Wahlversprechen sind. Eine Reduzierung der Abgaben ist notwendig, damit Österreich international nicht den Anschluss verliert“, hebt Groß die Bedeutung der Forderung hervor.

Breitbandausbau beschleunigen

Mit ihrer Kampagne „Mission Breitband“ fordert die JW den flächendeckenden Breitbandausbau mit mindestens 100 Mbit/s in ganz Österreich bis 2020. Neben vielen Persönlichkeiten aus der Wirtschaft haben sich bisher hunderte weitere Unterstützerinnen und Unterstützer der Initiative gefunden. „Auch beim Ausbau der digitalen Infrastruktur waren sich die jetzt verhandelnden Parteien im Wahlkampf einig – jetzt wollen wir schnellstmöglich Ergebnisse sehen. Selbstverständlich bringen wir gerne unsere Erfahrungen und Erkenntnisse aus den bisherigen Gesprächen und Vorarbeiten dazu ein“, so Groß.

Private Investitionen fördern

Im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung von jungen Unternehmen weist Amelie Groß darauf hin, wie wichtig es für diese ist, dass konkrete Investitionsanreize geschaffen werden. „Private Investitionen in Unternehmen müssen endlich erleichtert werden, um spürbare Impulse für die heimische Wirtschaft zu setzen. Dazu ist es notwendig, dass private Beteiligungen bis zu einer Höhe von 100.000 Euro steuerlich absetzbar werden.“ erläutert Groß die Forderung nach einem Beteiligungsfreibetrag. (PWK829/ES)

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