VP-Olischar: Über 700.000 Euro Steuergeld für Studie ist völlig unverantwortlich

ÖVP lehnt horrende Ausgaben ab – Lange Liste an Kritikpunkten an Studie über „Lebensqualität in einer wachsenden Stadt“

Wien (OTS) - „Dass Rot-Grün eine Studie zum Thema `Lebensqualität in einer wachsenden Stadt`, die mit über 700.000 Euro dotiert ist, in Auftrag gibt, ist gerade angesichts der angespannten Budgetsituation mehr als unverantwortlich. Und das zeigt auch welches Bewusstsein Rot-Grün gegenüber dem Steuergeld der Wienerinnen und Wiener hat“, so ÖVP Wien Gemeinderätin Elisabeth Olischar in der heutigen Debatte.

Erwähnenswert sei in diesem Zusammenhang für Olischar auch, dass einige Punkte der letzten Studie aus dem Jahr 2013 nicht umgesetzt wurden bzw. sogar dagegen gearbeitet wurde. „Die Kritikpunkte an der Studie sind massiv. Inhaltlich hat die Beauftragung einer Studie sicherlich ihre Berechtigung, aber es gibt einige formelle Punkte, die ich kritisiere“, so die Gemeinderätin. Begleiten soll den Verlauf der Studie ein Beirat, der sich aus Vertretern der Stadt und der Universität Wien zusammensetzt. Nach welchen Kriterien die Auswahl seitens der Stadt ausfällt, bleibt offen, über den Verlauf der Studie und Zwischenergebnisse werden wir als Gemeinderatsabgeordnete nicht informiert: „wir stellen uns auf 4 Jahre Blindflug ein“, kritisiert Olischar.

„Dass diese im Jahr 2020 fertiggestellt sein wird, lässt auch erahnen, dass dies für den Wahlkampf instrumentalisiert wird“, so Olischar weiter und abschließend: „Das wirft alles andere als ein gutes Licht auf dieses rot-grüne Vorhaben. Daher lehnen wir diese Ausgaben in dieser Höhe dafür dezidiert ab.“

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