Wr. Gemeinderat – Nicole Berger-Krotsch (SPÖ): „Das Radl rennt in Wien“

In Sachen Gleichstellung redet Wien nicht nur, sondern handelt

Wien (OTS/SPW-K) - „In Sachen Gleichstellung blickt Wien, eine der größten Arbeitgeberinnen Österreichs, auf eine über zwei Jahrzehnte lange Geschichte zurück“, bilanziert Nicole Berger-Krotsch (SPÖ) in der heutigen Sitzung des Wiener Gemeinderats. „Bei Einkommensgerechtigkeit oder dem Durchbrechen der ‚Gläsernen Decke’ agiert die Stadt seit 21 Jahren so, wie es auch für die Privatwirtschaft wünschenswert wäre. Das Radl rennt und dafür danke ich allen Beteiligten.“

„Allein dass die Stelle der Gleichbehandlungsbeauftragten 2011 an eine eigene Dienststelle gekoppelt wurde, verdeutlicht den hohen Stellenwert von Gleichstellung bei der Stadt Wien“, so Berger-Krotsch weiter. Gleiche Rechte und Schutz vor sexueller Belästigung sind gewährleistet. Mit der Stelle der Gleichbehandlungsbeauftragten wurde eine Stelle geschaffen, die als direkte Anlauf- und Interventionsstelle für Betroffene fungiert. „Es wird nicht geredet, sondern getan. Das Ziel ist echte Gleichstellung“, bekennt sich Berger-Krotsch zur 50-Prozent-Quote, wie sie mit dem Frauenförderungsgebot im Wiener Gleichbehandlungsgesetz festgeschrieben ist.

Das aktuelle Gleichstellungsprogramm umfasst vier Ziele: Erstens, den Frauenanteil in jenen Berufsfeldern, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, zu erhöhen. Zum Stichtag 1. Jänner 2017 konnte der Frauenanteil in 18 der 30 Berufsfelder mit Handlungsbedarf erhöht werden. Zweites aktuelles Ziel ist die Erhöhung des Frauenanteils in Funktionen höherwertiger Verwendung. Drittes und viertes Ziel sind der gleichwertige Zugang zu Aus- und Weiterbildung sowie die Sicherstellung der Gleichbehandlung von Frauen und Männern in Personalauswahlverfahren.

„Ganz allgemein stehen wir aktuell wieder bei einem Frauenanteil von 40,5 Prozent in höherwertiger Verwendung im Jahr 2016“, erklärt Berger-Krotsch. „Heute werden keine frauen- und männerdominierten Berufe bzw. Bereiche mehr in einen Topf geworfen, was wiederum eine ganz besondere Treffsicherheit gewährleistet und das Wiener Gesetz im Vergleich zu anderen Gleichbehandlungsgesetzen zu etwas ganz Besonderem macht. Bei der Stadt Wien spricht man spricht nicht nur über Gleichstellung, sondern stellt ganz konkrete Instrumente zur Verfügung, diese einzufordern und darüber hinaus Veränderungen und Verbesserungen für die Zukunft arbeiten und zu erzielen.“

„Wir wissen alle, was Schwarz-Blau in Sachen Frauenpolitk gemacht hat“, betont Berger-Krotsch angesichts der wahrscheinlichen nächsten Bundesregierung. „Stillstand. Und Stillstand ist Rückschritt. In Wien machen wir aktive Politik und werden weiterkämpfen“, schließt die Abgeordnete.

Alle nähere Infos unter www.gleichstellungsmonitor.wien.at

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