ORF III am Nationalfeiertag und Freitag: „Ikonen in Rot-Weiß-Rot“ u. a. mit Premiere „Otto Schenk – Porträt eines Unermüdlichen“

Außerdem: „Der Bockerer“ und „Der Bockerer II“ mit Karl Merkatz, „Stockinger“ mit Karl Markovics

Wien (OTS) - Zwei Tage in Rot-Weiß-Rot: am Nationalfeiertag, dem 26. Oktober 2017, widmet sich ORF III Kultur und Information ausgiebig den „Ikonen in Rot-Weiß-Rot“. Mit insgesamt 18 Dokumentationen ehrt ORF III Persönlichkeiten wie Franz Klammer, Barbara Prammer sowie Maxi Böhm und präsentiert im Hauptabend die Erstausstrahlung der ORF-III-Neuproduktion „Otto Schenk – Porträt eines Unermüdlichen“. Österreichische Filmklassiker sind am Freitag, dem 27. Oktober, zu sehen: Unter anderem stehen die ersten beiden Produktionen von „Der Bockerer“ auf dem Spielplan.

Nationalfeiertag, 26. Oktober: 18 Ausgaben „Ikonen in Rot-Weiß-Rot“ ab 8.30 Uhr

Bereits ab 8.30 Uhr wendet sich „ORF III Spezial“ mit insgesamt 18 Dokumentationen den bedeutendsten „Ikonen in Rot-Weiß-Rot“ zu, beginnend mit dem „Porträt Josef Floch“ (8.30 Uhr) über einen der wichtigsten österreichischen Maler des 20. Jahrhunderts. Danach folgen Filme über den Künstler „Heinrich Kühn – Malen mit Licht“ (9.20 Uhr), den Fotografen und Filmemacher „Wolf Suschitzky – Ein langes Leben“ (10.10 Uhr) sowie Unternehmerin „Louise Piëch – Österreichs Porsche-Chefin“(11.05 Uhr). Sportlich geht es weiter mit „Franz Klammer – Der ,Abfahrts-Kaiser‘“ (11.55 Uhr), Ski-Legende „Karl Schranz – Gewinner der Herzen“ (12.50 Uhr) und Bergsteigerin „Gerlinde Kaltenbrunner – Achttausend Meter Ruhm“ (13.40 Uhr). Österreichische Politiker/innen, die Geschichte schrieben, wie „Leopold Figl – Kanzler des Wiederaufbaus“ (14.25 Uhr), „Bruno Kreisky – Sozialdemokratie als Lebenswerk“ (15.20 Uhr) und „Barbara Prammer – Ein Leben für die Demokratie“ (16.30 Uhr) stehen anschließend im ORF-III-Rampenlicht. Mit „Hedy Lamarr: Die österreichische Hollywood-Legende“ (17.25 Uhr), „Arnold Schwarzenegger – Vom Steirerbub zum Superstar“ (18.20 Uhr) und einem Potpourri prominenter Persönlichkeiten in „Österreichische Ikonen“ (19.15 Uhr) geht es weiter.
Um 20.15 Uhr präsentiert ein „ORF III Spezial“ die Premiere der ORF-III-Neuproduktion „Otto Schenk – Porträt eines Unermüdlichen“ von Produzent Philipp Schwinger. In einem langen und intimen Gespräch gibt der Publikumsliebling Einblicke in sein bewegtes Künstlerleben. Neue Filmaufnahmen zeigen ihn in der Garderobe der Kammerspiele vor einer Vorstellung, im Auto bei seinen langen Tourneen, als Palatschinkenkoch beim Seewirt am Irrsee und als liebevollen Ehemann seiner Frau Renée. 20 Wegbegleiter, Freunde, Kolleginnen und Kollegen, darunter Dominique Meyer, Rudolf Buchbinder, Heinz Marecek, Harald Serafin und Hilde Dalik, ergänzen das Porträt mit persönlichen Anekdoten, die den Menschen Otto Schenk in vielen seiner Facetten widerspiegeln. Aber auch zahlreiche Archivausschnitte von Schenks Arbeit als Schauspieler, Regisseur, Kabarettist und Dirigent dürfen natürlich nicht fehlen.
Danach folgt mit „ORF-Legenden: Maxi Böhm“ (21.20 Uhr) ein Porträt des selbsternannten Witze-Präsidenten. Es kommen dabei u. a. sein Biograf Georg Markus, Schauspieler Heinz Marecek, Ehefrau Huberta Böhm und Sohn Michael Böhm zu Wort.
Im anschließenden Film „ORF-Legenden: Alfred Böhm“ (22.10 Uhr) werden die Lebensstationen und unvergesslichen Bühnenmomente der Theater-und Fernsehlegende Alfred Böhm nachgezeichnet. „Die Gesichter des Karl Farkas“ (23.00 Uhr) widmet sich einer Gallionsfigur des Wiener Kabaretts: Neben Interviews mit Wegbegleitern beinhaltet die Dokumentation etliche Archivausschnitte aus dem Kabarett Simpl, die die ganze Bandbreite von Farkas‘ Talent darstellen.
Den Abschluss des Programmabends am Nationalfeiertag macht ein Film über die ORF-Legende „Ernst Waldbrunn – Denn er schaut so trüb und heiter“‘ (23.55 Uhr), der durch seine berühmten Doppelconférencen an der Seite von Karl Farkas berühmt wurde und sich u. a. im Theater in der Josefstadt als Charakterschauspieler etablierte.

Freitag, 27. Oktober: „Der Österreichische Film“ mit „Der Bockerer“ (20.15 Uhr), „Der Bockerer II – Österreich ist frei“ (22.00 Uhr), „Stockinger – Stille Wasser“ (23.45 Uhr)

Der Hauptabend am Freitag, dem 27. Oktober, startet mit dem ersten Teil des österreichischen Filmklassikers „Der Bockerer“ (20.15 Uhr) von Franz Antel über das Schicksal des Wiener Vorstadt-Fleischhauers Karl Bockerer (Karl Merkatz) während der NS-Zeit. Die Tage des Einmarschs der deutschen Truppen im Jahr 1938 bewirken Veränderungen im Dritten Reich. Schon bald dringen diese auch in die kleine Welt Karl Bockerers ein. Als Individualist leistet er mit bissigem Humor und großen Worten Widerstand. Auch im zweiten Teil „Der Bockerer II – Österreich ist frei“ (22.00 Uhr) bietet Karl Bockerer im besetzten Wien der Nachkriegsjahre auf charmant-trotzige Weise den herrschenden Mächten Paroli. Diesmal richtet sich seine Verbissenheit gegen die russischen Besatzer, deren unmenschliche Härte das Glück zweier Liebender gefährdet.
Zum Abschluss des Abends folgt Episode zehn der 14-teiligen Krimiserie „Stockinger“. In „Stille Wasser“ (23.45 Uhr) wird Peter Schnablegger (Klaus Ofczarek), Sohn eines reichen Sägewerkbesitzers, ermordet. Als Bezirksinspektor Stockinger (Karl Markovics) den Hauptverdächtigen Zötsch (Werner Brix) vernehmen will, flieht dieser allerdings. Bei dem Versuch, Beweismaterial zu vernichten, wird Zötsch auf frischer Tat ertappt und kommt schlussendlich hinter Gitter. Obwohl der Fall geklärt zu sein scheint, zweifelt Stockinger an der Schuld des Verdächtigen. In letzter Minute kann der aufmerksame Kommissar einen weiteren Mord verhindern.

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