ÖAMTC: Elektro-Auto Opel Ampera-e auch für Retter sicher (+Fotos)

Rettungskarte bei E-Autos besonders wichtig

Wien (OTS) - Auch wenn die Anzahl an reinen Elektro-Autos in Österreich mit rund 13.000 Stück noch überschaubar ist, wird deren Sicherheit bei den ÖAMTC-Crashtests regelmäßig untersucht. So auch beim Opel Ampera-e, der im September 2017 mit leichten Schwächen bei Kindersicherheit und Heckaufprall vier von fünf Sternen erreichte. Dabei stellten Komponenten wie die Batterie, die praktisch den gesamten Unterboden einnimmt, jedoch kein Sicherheitsrisiko dar.

"Kommt es zu einem Unfall, sind speziell bei E-Autos aber nicht nur aktive und passive Sicherheit des Autos gefordert", weiß ÖAMTC-Cheftechniker Max Lang. "Mindestens genauso wichtig ist, dass die Rettung der Insassen rasch und ohne Gefährdung von Personen innerhalb und außerhalb des Fahrzeuges möglich ist." Der Club hat daher getestet, ob bewährte Methoden, ein verunfalltes Fahrzeug zu öffnen und Insassen zu bergen, auch beim Ampera-e gefahrlos funktionieren.

Herkömmliches Bergewerkzeug funktioniert ohne Probleme

Der Schneideversuch mit der hydraulischen Schere zeigt, dass es ohne Probleme möglich ist, das Fahrzeug zu zerschneiden, um verunfallte Insassen zu retten. Gleiches gilt für die üblichen Spreizgeräte, mit denen man Fahrzeug-Strukturen wegdrücken kann. Und auch die Erweiterung des Fußraumes ist sowohl nach vorn als auch nach oben möglich. Das Fazit des ÖAMTC-Experten: "Im Wesentlichen unterscheidet sich die Karosserie kaum von derjenigen eines konventionellen Fahrzeuges."

Aber auch wenn das übliche Bergewerkzeug eingesetzt werden kann, müssen Retter zunächst bedenken, dass das Fahrzeug sehr komplex ist. "Neben den auch in herkömmlichen Fahrzeugen vorhandenen Strukturen und Bauteilen wie Airbag oder Gasgenerator, macht es auch der elektrische Antrieb des Autos notwendig, vorsichtig und gut informiert ans Werk zu gehen", gibt der ÖAMTC-Cheftechniker zu bedenken. "Daher ist es speziell bei E-Autos wichtig, dass eine Rettungskarte an Bord ist. Nur so können Rettungskräfte bei einem Unfall wissen, wie sie mit dem Fahrzeug umgehen müssen." Alle Infos dazu gibt es unter www.oeamtc.at/rettungskarte.

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