Vladyka: Ausbauprogramm für Pflegeheime ohne aktuelle Zahlen hat wenig Aussagekraft

SP-Resolutionsantrag für neue Berechnungsgrundlage fand keine Mehrheit

St. Pölten, (OTS) - Eine aktuellere Zahlenbasis hätte sich SPNÖ-Sozialsprecherin LAbg. Christa Vladyka im Zusammenhang mit dem Beschluss des Ausbau- und Investitionsprogramms bis 2023 für Landespflegeheime im Zuge der gestern stattgefundenen Sitzung des NÖ Landtages gerne gewünscht. Doch stellte sich die ÖVP Niederösterreich diesem Ansinnen entgegen. „Durch das Pflegeregress-Aus mit 1. Jänner 2018 ändern sich die Voraussetzungen für das Land Niederösterreich im Bereich der Pflege maßgeblich, was sich direkt auf die künftigen Pflege- und Betreuungsangebote des Landes auswirken wird“, betont LAbg. Vladyka.

Zwar brachte Vladyka einen Resolutionsantrag ein, dessen Ziel die umgehende Erstellung einer neuen Berechnungsgrundlage war, um einen künftigen Pflegenotstand auszuschließen, allerdings fand dieser bei der Volkspartei keine Zustimmung. „Es wäre unbedingt notwendig gewesen, dass die NÖ Landesregierung noch in der laufenden Legislaturperiode ein neues Berechnungsmodell für den zukünftigen Bedarf dem NÖ Landtag vorlegt. In den nächsten fünfzehn Jahren ist nämlich mit einer überproportional wachsenden Zahl hochaltriger Menschen in Niederösterreich zu rechnen. Damit verbunden ist ein rasch wachsender Betreuungs- und Pflegebedarf. Umso mehr wäre eine entsprechende Weichenstellung bei der Pflege vor der kommenden Landtagswahl vernünftig gewesen“, so Vladyka.
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