- 19.10.2017, 11:18:30
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„VERA. Das kommt in den besten Familien vor“ startet am neuen Sendeplatz in den Herbst
Ab 20. Oktober immer Freitag um 21.20 Uhr in ORF 2
Utl.: Ab 20. Oktober immer Freitag um 21.20 Uhr in ORF 2 =
Wien (OTS) - Vera Russwurm startet mit neuem Sendeplatz in den Herbst
– ab 20. Oktober heißt es jeweils Freitag um 21.20 Uhr in ORF 2
„VERA. Das kommt in den besten Familien vor“. In ihrem Talkformat
spricht Vera Russwurm auch in der neuen Saison mit Menschen, die ihre
bisher größte Herausforderung gemeistert haben. Sei es beruflich,
privat, gesundheitlich. Veras Gäste, die in den Gesprächen sehr
persönliche Einblicke in ihr Leben geben, haben dabei auch jene
Personen an ihrer Seite, die ihnen in schwierigen Lebensphasen
geholfen haben (z. B. Arzt, Experte, Freund, Familienmitglied). Die
Gespräche finden vor Publikum statt und zeigen, dass es um Themen
geht, die viele Menschen betreffen und für die sich die Betroffenen
nicht verstecken müssen. In der ersten Ausgabe zu Gast: Nina Ziegler,
die in ihrer Kindheit unglaublichen Qualen – sogar durch ihre eigene
Mutter – ausgesetzt war und sich mit Assistenzhund Max zurück ins
Leben gekämpft hat, sowie Leo Hillinger. Der prominente Winzer
erzählt unter anderem, dass seine erste Ehefrau auf der
Hochzeitsreise mit einem anderen Mann durchbrannte. Außerdem ist Vera
Russwurm am Freitag, dem 20. Oktober, zu Gast in „Guten Morgen
Österreich“ (ab 6.30 Uhr) und „Daheim in Österreich“ (17.30 Uhr) in
ORF 2.
ORF-Programmdirektorin Mag. Kathrin Zechner: „Wenn die
österreichische Talk-Ikone Vera Russwurm wieder Menschen mit
bewegenden Geschichten einlädt, sich zu öffnen und ihr Schicksal zu
teilen, zeigt sich die gesamte Bandbreite des Lebens und seiner
Herausforderungen. Unser Publikum darf sich auf eine nächste Staffel
dieses feinfühligen Formats im Freitag-Hauptabend freuen – ganz im
Sinne unseres Auftrags: ORF – Wir für Sie!“
„VERA. Das kommt in den besten Familien vor“: Die Gäste am 20.
Oktober um 21.20 Uhr in ORF 2
Nina Ziegler: Die heute 40-jährige Nina Ziegler wird als kleines
Mädchen jahrelang von ihrem Stiefvater misshandelt und missbraucht.
Die Mutter weiß von den erschütternden Demütigungen, schlimmer noch:
Sie ist aktiv daran beteiligt. Als Nina neun Jahre ist, entdeckt ihr
leiblicher Vater die blauen Striemen an ihrem Körper und erkämpft das
Sorgerecht. Doch damit ist die Leidensgeschichte von Nina noch nicht
vorbei. Erst als Assistenzhund Max in ihr Leben tritt, verliert sie
ihre Angst vor anderen Menschen und beginnt, um ein glückliches Leben
zu kämpfen.
Leo Hillinger: „Ein wilder Hund“ war Hillinger schon als Kind, „zum
Leidwesen meiner Mamsch.“ Es ärgert den 50-Jährigen, als
leichtlebiger Partytiger zu gelten. Was ihn nicht mehr ärgert, sind
seine vielen Neider, die sind heute vielmehr die Bestätigung, doch
vieles richtig gemacht zu haben. Dabei waren die Anfänge alles andere
als einfach, sagt Hillinger. „Als ich mit 21 Jahren den Weinhandel
meines Vaters übernahm, habe ich mit 400.000 Euro Schulden begonnen,
verzinst mit 17 Prozent. Das war reines Harakiri.“ In den ersten
Jahren nahm der Jungwinzer jede Arbeit an, um zu überleben. „Ich habe
meine Kohle mit Heurigen-Jobs und durch das Abfüllen für andere
verdient.“ Nach und nach kaufte der junge Wilde Weingärten hinzu und
begann, selbst zu vinifizieren. Was niemand weiß – und was Leo und
seine Mutter Martha bei Vera zum ersten Mal erzählen – ist, dass der
Tod seines Bruders, der bei der Heimfahrt von seinem Saisonjob mit
dem Motorrad starb, sein Leben völlig auf den Kopf gestellt hat und
ihn bis heute ungemein belastet. Und dass seine erste Hochzeitsreise
damit endete, dass seine Frischangetraute mit einem anderen Mann
durchbrannte.
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