Umfrage von Kellogg's und YouGov: Eltern hungern und nehmen Hilfsorganisationen in Anspruch, um ihre Familien zu ernähren

Dublin (ots/PRNewswire) -

  • Umfrage von YouGov am Welternährungstag (16. Oktober) mit einer Stichprobengröße von mehr als 8.000 Personen in Frankreich, Deutschland, Spanien und Italien
  • Ergebnisse zeigen, dass Familien sich auf Hilfsorganisationen und NGOs verlassen, um ihre Kinder zu ernähren
  • Hunger an schulfreien Tagen tritt in Europa immer häufiger auf, Eltern müssen Mahlzeiten überspringen

An diesem Welternährungstag (16. Oktober 2017) zeigte eine neue Umfrage von YouGov im Auftrag der Kellogg Company, dass sich eine Krise in der Ernährung von Familien in ganz Europa anbahnt.

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Die Umfrage wurde unter mehr als 8.000 Personen in Frankreich, Deutschland, Italien und Spanien durchgeführt, darunter 2.500 Eltern mit Kindern im Alter von 18 Jahren und jünger. Sie ergab, dass viele Familien sich eine ausgewogene und gesunde Ernährung nur schwer leisten können und immer häufiger die Hilfe von Frühstücksclubs, Tafeln und Hilfsorganisationen in Anspruch nehmen müssen, besonders während der Schulferien.

Außerdem zeigte sie einen besorgniserregenden Trend auf, dass Eltern sich oft im wahrsten Sinne des Wortes das Essen für ihre Kinder vom Mund absparen.

In der Umfrage konnten 15 % der Teilnehmer in Europa nicht zustimmen, dass frisches Obst und Gemüse an ihrem Wohnort erschwinglich und problemlos zu bekommen ist. Und nahezu ein Viertel der Befragten (23 %) machte die gleiche Aussage in Bezug auf Frischfleisch und frischen Fisch. Die Umfrage zeigte außerdem, dass Familien zwar ihrer Meinung nach die Bedeutung einer gesunden und ausgewogenen Ernährung verstehen, jedoch aufgrund der Kosten und Verfügbarkeit weniger nahrhafte Lebensmittel kaufen müssen.

In Frankreich hatten 41 % der Familien den Eindruck, dass für sie die Arten von Lebensmitteln, die sie ihren Familien anbieten möchten, nicht erschwinglich sind. Und in Deutschland gaben 35 % der Befragten an, dass sie ihre Familien gerne gesund ernähren würden, es sich jedoch nicht leisten können. Der Prozentsatz war noch höher in Italien mit 36 %, in Spanien mit 38 % und in Frankreich mit 48 %.

Gráinne O'Brien, Director of External Communications bei Kellogg Europe, meint dazu: "Europäische Familien wollen uns damit sagen, dass Eltern wissen, wie sie ihre Kinder ernähren möchten, dass die Kosten jedoch für viele Familien eine gesunde und ausgewogene Ernährung unmöglich machen. Dies beeinträchtigt die Ernährungsweise von Kindern und ihren Eltern und viele Eltern müssen unmögliche Entscheidungen treffen.

Bezeichnend ist auch die Tatsache, dass etwa 13 % der Eltern in Frankreich, Deutschland, Italien und Spanien angaben, dass sie Mahlzeiten übersprungen haben, um ihre Kinder zu ernähren, insbesondere während der Schulferien. Aus diesem Grund unterstützen wir bedürftige Familien durch unser Programm Breakfast for Better Days (Frühstück für bessere Tage)".

Die Umfrage betonte außerdem das Ausmaß, in welchem Eltern in Europa sich auf Hilfe von außen verlassen müssen, um ihre Kinder zu ernähren. Sechs Prozent der Befragten gaben an, dass sie mindestens einmal pro Woche Lebensmittel von Hilfsorganisationen und NGOs erhalten, jedoch erheblich häufiger während der Schulferien.

39 % der Eltern in Spanien und Deutschland sagten, dass sie sich in den Ferien mehr auf solche externen Organisationen verlassen als während der Schulzeit. In Frankreich lag der Anteil bei nur 34 %. Italienische Eltern dagegen waren mit 41 % öfter auf Hilfsorganisationen, NGOs und andere Lebensmittelquellen angewiesen.

Carolina Diaz-Lonborg, Communications Consultant, Europäische Vereinigung der Lebensmittelbanken (FEBA), fügt hinzu: "Die Umfrageergebnisse von Kellogg spiegeln sich auch in den Aussagen unserer Mitgliedsorganisationen wider. Wir sehen eine steigende Nachfrage nach Lebensmitteln, insbesondere nach frischem Obst und Gemüse, und dafür verlassen wir uns in erster Linie darauf, dass Unternehmen noch essbare Produkte an Lebensmittelbanken weitergeben statt sie zu entsorgen. Und unsere Mitglieder verteilen inzwischen nicht nur dringend benötigte Lebensmittel und Vorräte, sondern geben auch Rat und Unterstützung für eine gesunde und ausgewogene Ernährung."

Das Thema beim Welternährungstag 2017 ist die Investition in eine gesicherte Ernährung für Menschen mit den unterschiedlichsten Hintergründen. Dies sollte als Erinnerung für uns dienen, dass der Kampf gegen den Hunger noch lange nicht gewonnen ist - weder in den Entwicklungsländern, noch in den Industrieländern.

Kellogg wurde vor mehr als 111 Jahren gegründet und spendet schon seit vielen Jahren Lebensmittel für Menschen und Familien in Not. Im Rahmen seines Breakfasts for Better Days-Programms hat Kellogg bereits mehr als 1,9 Milliarden Portionen für Menschen in Not weltweit gespendet und sich zu weiteren 2,5 Milliarden bis zum Jahr 2025 verpflichtet.

Mehr zum Bericht finden Sie unter
http://www.kelloggs.co.uk/fooddividereport

Alle Zahlen stammen, wenn nicht anders angegeben, von YouGov Plc. An der Umfrage nahmen insgesamt 8.000 Erwachsene in Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien teil, darunter 2.570 Eltern mit Kindern im Alter von 18 Jahren und jünger. Die eigentliche Umfrage fand vom 11. bis 14. August 2017 statt und wurde online abgehalten. Die Zahlen sind gewichtet und repräsentativ für alle Eltern (ab 18 Jahren) von Kindern im Alter von 18 Jahren oder jünger in den einzelnen Ländern. Zahlen für Europa erhielten eine gleiche Gewichtung für jedes Land, um einen "Durchschnittswert" zu erhalten.

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Jonathan Welsh
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